Archiv für die Kategorie ‘News’

Thrombose-Risiko Pille

Sonntag, 01. November 2015

Thrombose-Risiko PilleDie Einnahme der Pille ist mit einem erhöhten Thrombose-Risiko verbunden. Das ist seit Jahren bekannt. Dennoch ist die Anti-Baby-Pille das Verhütungsmittel Nr. 1. Allein in Deutschland verhüten sechs Millionen Frauen mit einem hormonellen Kontrazeptivum.

Da jedoch auch andere Faktoren wie z.B. Übergewicht, Rauchen und Alter das Thrombose-Risiko beeinflussen, ist Suche nach einer sicheren Verhütungsmethode auch eine Sache der Abwägung und eine individuelle Entscheidung.

Die Pille mit ihren riskanten Nebenwirkungen ist nun wieder neu in die Diskussion geraten. Grund dafür sind die Pillensorten der so genannten dritten und vierten Generation, die synthetische Gestagene wie Gestoden, Desogestrel oder Drospirenon enthalten. Dass die neuen Pillen keine besseren Pillen sind, zeigte sich schnell an einer steigenden Zahl von Thrombosefällen. Untersuchungen der amerikanischen und europäischen Arzneimittelbehörden haben die erhöhte Gefährdung durch die modernen Pillen bestätigt.

Die Debatte um die hormonellen Verhütungsmittel wird selbstverständlich auch im Internet geführt:

Eine gute Entscheidungshilfe für alle, die ohne Hormone verhüten möchten,
ist der
Spiralenfinder

(Bild: ©istockphoto.com_gilaxia)

Kinderwunsch: Schwanger trotz Krebs

Mittwoch, 07. Oktober 2015

schwangerDer Wunsch nach einem eigenen Kind  kann – zumindest für einige junge Frauen – auch nach einer Krebsbehandlung noch in Erfüllung gehen. Die Entnahme von Eierstock-Gewebe vor der Therapie und eine anschließende Rückübertragung hätten in einer Studie bei jeder dritten Frau zu einer erfolgreichen Schwangerschaft geführt – so das Ergebnis einer Forschung an der Universitätsklinik Kopenhagen.

Bislang wurden in solchen Fällen Eizellen eingefroren, um über eine spätere künstliche Befruchtung eine erfolgreiche Familienplanung zu ermöglichen. Nun eröffnet sich die Chance, die Fruchtbarkeit der betroffenen Frauen zu erhalten. Mehr …

(Bild: ©istock.com_MariyaL)

PilleReminder: Empfehlenswerte App fürs Handy

Dienstag, 29. September 2015

pille-bearbSeit Neuestem gibt es über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine gute Erinnerungs-App für die tägliche Pilleneinnahme. Die Anwendung „Vergissmeinnicht“ ist kostenlos und ohne Werbung. „Vergissmeinnicht“ wurde für Android-Geräte entwickelt und kann unter www.bzga.de/vergissmeinnicht heruntergeladen werden.

Die App funktioniert denkbar einfach: Je nachdem, welches Pillenpräparat die Frau einnimmt, kann sie in den Einstellungen zwischen einer 21- oder 28-Pillen-Packung wählen. Dann muss nur noch mittels der Kalenderfunktion der aktuelle Zyklustag eingegeben und die gewünschte Einnahmezeit eingestellt werden. Das „Memo“ von „Vergissmeinnicht“ erinnert dann täglich zur festgelegten Zeit an die Pille.

(Bild: istockphoto.com_Shantell)

Stuttgarter Geburtskliniken im Konkurrenzkampf

Samstag, 08. August 2015

c2a9istockphotocom_-jaroonGute Nachrichten für werdende Eltern: Dank steigender Entbindungszahlen befinden sich die Stuttgarter Geburtskliniken im Konkurrenzkampf und werben mit neuen und familiengerechten Angeboten um die Schwangeren.

Konkurrenz beflügelt den Service. Neben Entspannungsbädern, freundlich eingerichteten Wehenzimmern, werden – so die Ankündigung – nun auch eine kostenlose Übernachtung für Väter im Familienzimmer und ein zusätzlicher Betreuungstag für Mutter und Kind angeboten.

Geburten sind nur eingeschränkt planbar. Ob der Geburtsverlauf zulässt, es sich im Wehenzimmer gemütlich zu machen, ist  nicht vorherzusehen.  „Offen bleiben für alle Entwicklungen!“ ist in diesem Zusammenhang sicher ein guter Tipp.
Dennoch ist es natürlich wichtig, sich über die Angebote gut zu informieren und die passende Entbindungsklinik sorgfältig auszuwählen. Medizinische Betreuung, Wohnortnähe, Atmosphäre und Vertrauensverhältnis müssen stimmen.

Übrigens: Unsere Patientinnen können nach der Geburt auf unserer website ihre Entbindungsklinik bewerten und so andere werdende Eltern bei der Suche nach einer passenden Klinik unterstützen:

  Entbindungsklinik bewerten

(Bild: ©istockphoto.com_ jaroon)

Schwangerschaft: Im Dschungel der guten Ratschläge

Donnerstag, 02. Juli 2015

Schwangerschaft_TippsWerdende Mütter können sich vor gut gemeinten Ratschlägen oft kaum retten. Lebenspartner, Freundinnen, Mütter, Groß- und Schwiegermütter – alle haben einen Tipp zur gesunden Lebensführung beizusteuern.

Der geschwätzigste aller Ratgeber ist allerdings das Internet. Schwangere tun gut daran, gelassen zu bleiben und Dr. Google nicht alles zu glauben.

Ab und an sind jedoch auch seriöse und informative Veröffentlichungen im Netz zu finden. So zum Beispiel auf www.familienplanung.de, der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Lesenswert ist auch ein Artikel auf Spiegel.online zur Ernährung in der Schwangerschaft. Die Empfehlungen zum Speiseplan sind übersichtlich zusammengestellt und beschränken sich auf das wirklich Notwendige.

Tipps für die Schwangerschaft

(Bild: ©iStockphoto.com)

Mutterschaftsvorsorge: Wichtige Tests
werden von den Krankenkassen nicht übernommen

Dienstag, 23. Juni 2015

istockphoto.com_trait2lumiere_klDie individuellen Gesundheitsleistungen – „IGeL“ – als zusätzliches Angebot in Arztpraxen sind ein beliebtes Thema in der Presse. Die Berichterstattung ist in der Regel kritisch. Es ist von „Abzocke durch die Ärzte“ die Rede und von unnötigen Untersuchungen. Fast alle Artikel verweisen auf den IGeL-Monitor, der Patienten über Sinn und Unsinn der angebotenen Leistungen informieren, bei Entscheidungen helfen und „vor Schaden bewahren“ soll.

Nur wenige der individuellen Gesundheitsleistungen werden im IGeL-Monitor positiv bewertet – was den Schluss nahe legt, dass nur gut und notwendig ist, was auch von den Kassen bezahlt wird. Dass der IGeL-Monitor selbst vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen in Auftrag gegeben ist, ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Information.

IGeL-Leistungen kommen in der Presse nicht gut weg. Erwähnenswert ist deshalb eine Meldung, die das Problem aus einer anderen Perspektive betrachtet. So ist derzeit auf welt.de zu lesen, dass viele Schwangere auf wichtige Tests verzichten, wenn sie nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Eine bedenkliche Entwicklung, denn die Folgen einer Infektion z.B. mit Toxoplasmose und B-Streptokokken können für das Kind dramatisch sein.

Ärzte fordern die Übernahme der Labortests in die Regelversorgung der Schwangeren. Da dies in einigen europäischen Ländern bereits Standard ist, stehen die Chancen gut, dass sich die Richtlinien auch in Deutschland ändern. Bis es soweit ist, bleibt nur eins: IGeL.

Mutterschaftsvorsorge: erweiterte Labordiagnostik

(Bild: ©iStockphoto.com)


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