Mit ‘Kupferperlen-Ball’ getaggte Artikel

Spiralomat aktuell:
Kupferperlenball und kleine Hormonspirale

Samstag, 20. August 2016

Spiralomat_neuSeit drei Jahren ist unser „Spiralomat – der Spiralenfinder“ – online. Wer  einer Alternative zur Pille sucht, kann hier einen kleinen Fragekatalog anklicken und sich eine passende Spirale empfehlen lassen.

Die schnelle Antwort auf die Frage „Welche Spirale ist die richtige für mich?“ kann zwar kein ausführliches Arztgespräch ersetzen, bringt aber das Wichtigste auf den Punkt und Ratlose auf Ideen.

Mittlerweile haben rund 3000 Userinnen das Angebot genutzt und damit eine kleine Statistik zum Verhältnis von Lebensalter und Spiralenwahl ermöglicht. Ein Klick – und sei es nur aus Neugier – lohnt sich.

Den Spiralenfinder haben wir nun aktualisiert und um den Kupferperlenball (IUB) und die kleine Hormonspirale Jaydess erweitert. Wer also das Spiel mit den Möglichkeiten ausprobieren will, hat gute Chancen, eine neue Antwort auf die alte Frage nach der passenden Verhütung zu bekommen.

Spiralomat – Der Spiralenfinder

(Bild: ©iStockphoto.com/Leonardo Patrizi)

Intrauterine Verhütung: Warum heißt die Spirale Spirale?

Dienstag, 28. Juni 2016

Am Anfang war die „Spirale“ ein Kreis. Vor etwa 100 Jahren bastelte ein Dr. Gräfenberg aus Seidenfaden und Silberdraht das erste intrauterine Verhütungsmittel: den Gräfenberg-Ring. (Gräfenberg war auch der Entdecker/Erfinder (?) des G-Punktes – aber das nur nebenbei …)

Die „Ring-Spirale“ aus Silber und Seide konnte sich allerdings als Verhütungsmethode nicht etablieren. Zu häufig kam es zu Reizungen oder Entzündungen der Gebärmutter. Dem Ur-Ring Gräfenbergs folgten also neue Modelle, von denen man sich eine bessere Verträglichkeit erhoffte. Die Formenvielfalt, mit der man experimentierte, ist beeindruckend: Neben dem Gräfenberg-Omega (ein offenes O mit Füßen) und vielen anderen bizarren Figuren gab es beispielsweise den „kopflosen Körper mit Knickfuß“, den „Tannenbaum mit Knick“ oder das „Antigon mit Flügeln“.

1960 tauchte schließlich die Spiralform auf. Aus Kupferdraht gebogen erwies sie sich als wirksam und praktikabel. Auch wenn die modernen Kupferspiralen mittlerweile die Form eines T oder einer kleinen Kette (Gynefix) haben, so ist der Name „Spirale“ als allgemeine Bezeichnung der Intrauterinpessare (IUP) geblieben.

Auch fast 60 Jahre nach der „Urmutter“ aller Spiralen wird an der Formgebung gearbeitet, um IUPs verträglicher zu machen. Die neueste Entwicklung ist zur runden Form zurückgekehrt: Der Kupferperlen-Ball (Intrauterin-Ball, IUB) verbindet modernes High-Tech-Material mit der klassischen Kugelform.

Intrauterine Verhütungsmittel

(Bild: ©2007 vienna, muvs.org)

Intra-uterin-Ball (IUB): Die neue Spirale

Mittwoch, 15. Juni 2016

Kupferperlen-Ball_kl.Neuigkeiten in Sachen Verhütung!

Es gibt eine neue Spirale: rund und flexibel, ohne Ecken und Kanten, ein kleines kugeliges Gebilde, das frei beweglich in der Gebärmutterhöhle für die Verhütung sorgt.

Der Intrauterin-Ball (IUB) oder auch Kupferperlen-Ball ist der Newcomer unter den nicht-hormonellen, intrauterinen Verhütungsmitteln. In Österreich bereits seit 2014 auf dem Markt ist der IUB nun auch in Deutschland erhältlich – ein interessantes Angebot für alle, die eine sichere und langfristige Verhütungsmethode suchen.

Eine kurze Produktbetrachtung lohnt sich, denn der IUB scheint ein wahrer Tausendsassa zu sein. Eigentlich ist der Ball nämlich eine Kette, 17 kleine Kupferperlen aufgereiht auf einen biegsamen Trägerfaden – eine dünne Angelegenheit, über ein schmales Plastikröhrchen (Ø 3,2 mm) schonend in die Gebärmutterhöhle einzuführen.

Der Clou: Während der Trägerfaden mit den Kupferperlen in die Gebärmutterhöhle eingebracht wird, ringelt er sich von selbst zu einem kugeligen Gebilde zusammen (Ø 1,5 cm), was ein Herausrutschen unwahrscheinlich macht. Eine Fixierung wie bei der Gynefix-Kupferkette ist somit nicht notwendig.

Den Kupferperlen-Ball können Sie sich bei uns in der Praxis legen lassen – auf Wunsch auch in einer kurzen Vollnarkose.


www.kupferperlenball.de

Kupfer-T und Kupferkette: Kleine Metallkunde, Teil 1

Sonntag, 19. September 2010

IUP GYN-Königstr.70, Stuttgart Warum enthalten eigentlich alle Spiralen (außer den Hormonspiralen) Kupfer? Wieso macht ausgerechnet Kupfer die Spirale zu einem wirksamen Verhütungsmittel? Eigentlich eine interessante Frage. Doch ohne ein wenig Physik und Chemie nicht zu beantworten. Seinerzeit nicht gerade meine Lieblingsfächer, versuchen wir es dennoch:

Kupfer ist ein Schwermetall. Doch anders als plumpes Blei ein edles dazu. Nicht ganz so edel wie Gold und Silber, aber halbedel immerhin. Es ist weich, leicht zu verarbeiten und bruchfest. Ein guter Leiter für Wärme und Elektrizität, ein ideales Material für Technik und Präzision.

Entscheidend für die Wirkung einer Spirale sind jedoch die bakteriziden (Bakterien tötenden) Eigenschaften des rötlichen Metalls. Kupfer wirkt auf viele Mikroorganismen bereits in einer kleinen Dosis toxisch. Kupferionen, die von einer Spirale in die Gebärmutter abgegeben werden, beeinträchtigen die Beweglichkeit der Spermien und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.

Auch in nicht-medizinischen Bereichen werden die keimtötenden Eigenschaften kupferhaltiger Werkstoffe genutzt: So bestehen Rohrleitungen häufig aus Kupfer, um eine Entwicklung schädlicher Keime im Trinkwasser zu verhindern. Dazu passend ein praktischer Tipp für den Alltag: Eine kupferhaltige Münze (z.B. ein 5-Cent Stück) im Blumenwasser hält den Strauß länger frisch, weil die Stiele nicht so schnell faulen.

Für höhere Organismen ist Kupfer in geringen Mengen unschädlich. Negative Auswirkungen auf die Gesundheit sind nicht zu befürchten. Im Gegenteil: Kupfer ist für Menschen ein lebensnotwendiges Spurenelement – enthalten in Nüssen, Getreide, Gemüse, Leber und Schokolade. Und in Spiralen.

hormonfreie Verhütung: Kupferspirale, Kupferkette, Kupferperlenball


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