Mit ‘ThinPrep’ getaggte Artikel

Krebsfrüherkennung: Neue Regelungen ab 2020

Sonntag, 05. Januar 2020

KV 2020Mit Beginn dieses Jahres sind neue gesetzliche Bestimmungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs in Kraft getreten.
Die wichtigste Neuerung betrifft gesetzlich versicherte Patientinnen ab 35 Jahren, denen nun im Rahmen der Krebsvorsorge ein regelmäßiger Test auf Humane Papillomviren angeboten wird.

Der HPV-Test wird mit dem herkömmlichen zytologischen Abstrich vom Muttermund (Krebs-/Pap-Abstrich) kombiniert und von den Kassen alle drei Jahre übernommen. Die regelmäßige gynäkologische Untersuchung zur Krebsfrüherkennung wird aber dennoch – unabhängig vom Zellabstrich – nach wie vor einmal jährlich empfohlen und auch von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt.

Allen Patientinnen über 35, die weiterhin einmal im Jahr einen Pap-Abstrich machen lassen möchten, bieten wir einen Zellabstrich in Dünnschichtzytologie (ThinPrep) als eigenverantwortliche Gesundheitsleistung an.

Für alle, die sich genauer informieren möchten, haben wir ein Infoblatt zum Download zusammengestellt:

Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung ab 2020

ThinPrep® Pap-Test: Der neue Krebsabstrich

Dienstag, 05. Januar 2010

thinprepGebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung der Frau unter 50 Jahren. Das Zervixkarzinom entwickelt sich langsam über Jahre hinweg. Wer regelmäßig zur Krebsvorsorge geht, hat also gute Chancen, bösartige Zellveränderungen am Gebärmutterhals frühzeitig zu erkennen.

Eine wichtige Untersuchung bei der Krebsfrüherkennung ist der Zellabstrich vom Muttermund – der sogenannte Pap-Test, benannt nach dem griechischen Arzt George Nicolas Papanicolaou. Bei diesem Test wird der Zellabstrich auf einen Objektträger aufgetragen, eingefärbt und unter dem Mikroskop untersucht.

Bei optimalen Bedingungen bietet dieser Test eine relativ hohe Sicherheit. Dennoch erkranken jährlich alleine in Deutschland jedes Jahr ca. 6.500 Frauen an einem Gebärmutterhalskrebs und 80.000 Frauen an einer Krebsvorstufe. Die Gründe hierfür liegen in der ungenügenden Aufbereitung des Zellmaterials. Krankhaft veränderte Zellen werden nicht erkannt, weil sie von anderen Zellen, von Blut oder Schleim überlagert werden. Falsche Befunde sind häufig.

Der neue ThinPrep® Pap-Test wurde entwickelt, um die beim herkömmlichen Pap Test auftretenden Probleme zu verringern. Hierbei werden Zellen wie beim konventionellen Pap-Test durch einen Abstrich entnommen, dann aber in ein Gefäß mit Konservierungslösung gegeben. Somit bleiben alle Zellen zur Auswertung erhalten.
Die konservierte Probe wird in einem Speziallabor in mehreren technischen Prozessen aufbereitet und von Blut, Schleim und Entzündungszellen gereinigt. Anschließend werden die Zellen in einer dünnen Schicht auf dem Objektträger gleichmäßig verteilt. Der Zellabstrich – die sogenannte Dünnschichtzytologie – ist dadurch wesentlich aussagekräftiger als beim herkömmlichen Pap-Test.

Der ThinPrep® Pap-Test ist eine entscheidende technische Verbesserung des bisherigen Krebsabstriches. Er ermöglicht genauere Untersuchungsergebnisse und bietet deutlich mehr Sicherheit.

ThinPrep


Copyright © 2016 | Impressum
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de     Bloggeramt.de     Blog Top Liste - by TopBlogs.de     Add to Technorati Favorites     Subscribe with Bloglines     Blog