Patientenbefragung: Wie bestellt und nicht abgeholt – die zweite

… es lässt mich nicht los:
Als ich neulich meine Monatskarte für die S-Bahn gekauft habe, musste ich als einzige Kundin warten, während die zuständige Mitarbeiterin in den Bildschirm starrte. „Aha!“ dachte ich, „Chatten statt schaffen! Das haben wir gerne!“

Schließlich wurde ich freundlich begrüßt, bedient, ruckzuck hatte ich meine Monatskarte und war wieder draußen. Anschließend musste ich über mein eigenes Misstrauen den Kopf schütteln. Wieso eigentlich „chatten“? Möglicherweise musste ein Vorgang abgeschlossen oder ein Programm neu gestartet werden?

Vielleicht gibt es bei „PC-Arbeitsplätzen mit Kundenkontakt“ ein ganz eigenes Kommunikationsproblem. Mensch gegen Maschine, natürliches Antlitz gegen technischen Screen oder so ähnlich. Aber das führt jetzt doch ein bisschen weit …

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Eine Antwort zu “Patientenbefragung: Wie bestellt und nicht abgeholt – die zweite”

  1. Eine Patientin sagt:

    Hallo Frau Franke,
    erst einmal: toll, dass es diesen Blog gibt, das finde ich ganz spannend!

    Zum Warten an der Theke: ich habe sicherlich bei Ihnen auch selten ganz kurz gewartet, aber dabei gehe ich doch davon aus, dass die Mitarbeiter natürlich irgendetwas wichtiges beenden müssen. Wer will denn, dass wegen falscher Hektik die Blutproben vertauscht werden oder oder … ? Als Patientin sollte man auch nicht zu ungeduldig sein, man wird bei Ihnen immer sehr freundlich und so zügig es geht aufgenommen. In manchen T-Punkten oder anderen „Service“-Geschäften hat man dagegen öfter das Gefühl, dass man bewusst ignoriert wird.

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