Corona: Informationen für unsere Patientinnen

17. März 2020

CoronaUnsere Praxis hat geöffnet und die Sprechstunde läuft zu den normalen Öffnungszeiten.

Wenn Sie Ihren Termin absagen oder verschieben möchten, geben Sie uns bitte möglichst frühzeitig Bescheid. Am besten geht das per E-Mail, da die Telefonleitungen häufig überlastet sind.

Wenn Sie Ihren Termin wahrnehmen möchten, betreten Sie die Praxis wenn möglich bitte ohne Begleitung.

Um ein übervolles Wartezimmer zu vermeiden, können Sie nach der Anmeldung die Praxis nochmal verlassen. Wir vereinbaren einen telefonischen Aufruf.

Unseren schwangeren Patientinnen, die sich verständlicherweise Sorgen machen und viele Fragen haben, empfehlen wir folgende Information:

FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien

Hut ab!
Ausstellung im Haus der Geschichte

10. Februar 2020

Hut ab_klEine kleine Stippvisite im Haus der Geschichte lohnt sich doch immer wieder. Jetzt gibt es zum Beispiel eine sehr unterhaltsame Ausstellung zum Thema Kopfbedeckungen.

Was auf den ersten Blick vielleicht banal erscheint, ist bei näherer Betrachtung vielschichtig, witzig und überraschend politisch. Pickelhaube und Pudelmütze, Kopftuch und Kriegshelm, Bollenhut und Pussyhat erzählen spannende Geschichten – nicht nur über Menschen und Mode sondern auch über soziale und politische Entwicklungen, über Tradionen, Revolutionen, Kämpfe und Krisen.

Wunderbar ist natürlich auch die Rückbesinnung auf die persönliche Geschichte und die eigenen kratzigen Kindermützen. Erinnerungen an das  leuchtend gelbe Erstklässler-Käppi, an den Schlapphut im Hippie-Style oder den peinlichen Mofa-Helm sorgen für reichlich Gesprächsstoff – unter Umständen für Wochen, ganz bestimmt aber für einen anschließenden Café-Besuch.

Die Ausstellung  dauert noch bis zum 2.8.2020.

Kunstmuseum Stuttgart: Hut ab!

Krebsfrüherkennung: Neue Regelungen ab 2020

05. Januar 2020

KV 2020Mit Beginn dieses Jahres sind neue gesetzliche Bestimmungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs in Kraft getreten.
Die wichtigste Neuerung betrifft gesetzlich versicherte Patientinnen ab 35 Jahren, denen nun im Rahmen der Krebsvorsorge ein regelmäßiger Test auf Humane Papillomviren angeboten wird.

Der HPV-Test wird mit dem herkömmlichen zytologischen Abstrich vom Muttermund (Krebs-/Pap-Abstrich) kombiniert und von den Kassen alle drei Jahre übernommen. Die regelmäßige gynäkologische Untersuchung zur Krebsfrüherkennung wird aber dennoch – unabhängig vom Zellabstrich – nach wie vor einmal jährlich empfohlen und auch von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt.

Allen Patientinnen über 35, die weiterhin einmal im Jahr einen Pap-Abstrich machen lassen möchten, bieten wir einen Zellabstrich in Dünnschichtzytologie (ThinPrep) als eigenverantwortliche Gesundheitsleistung an.

Für alle, die sich genauer informieren möchten, haben wir ein Infoblatt zum Download zusammengestellt:

Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung ab 2020

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

16. Dezember 2019

377_image_001Ab heute sind wir auf der Zielgeraden: In einer Woche ist Weihnachten.

Wir wünschen allen unseren Patientinnen
Ein frohes Fest und ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Übrigens: Wenn Sie uns während der Ferien erreichen wollen,
können Sie uns jederzeit eine Nachricht schicken.
Die Praxis hat halbtags geöffnet, wir melden uns also spätestens am folgenden Werktag zurück.

aktuelle Öffnungszeiten

 

Interne Fortbildung: Vaginale Infektionen

29. November 2019

Interne Fortbildung_klHeute hatten wir wieder eine unserer internen Fortbildungen, für die sich netterweise unsere Ärztinnen regelmäßig zur Verfügung stellen. Thema: vaginale Infektionen.

Beschwerden, die auf eine Infektion im Intimbereich hindeuten, sind ein häufiger Grund für den Besuch beim Frauenarzt. So sind wir Mitarbeiterinnen am Empfang schon bei der Terminvergabe oft mit Fragen konfrontiert, die wir natürlich gerne kompetent beantworten wollen.

Diesmal konnten wir also selber loslegen: Ist eine Pilzinfektion eine Geschlechtskrankheit? Muss sich mein Partner mitbehandeln? Wie kann ich vorbeugen, wenn es ständig brennt und juckt? Bedeutet eine Chlamydieninfektion, dass mein Partner fremdgegangen ist? Die Frageliste war lang und ließ sich in einer Sitzung gar nicht ganz abarbeiten.

So gibt es demnächst noch einen Teil zwei – und damit ein kleines Team-Event, auf das wir uns jetzt schon richtig freuen!

Just married: Herzlichen Glückwunsch, Ivana!

27. Oktober 2019

Hochzeit_klUnsere langjährige Mitarbeiterin und Kollegin Ivana hat geheiratet.

Aus Ivana Pavlovic ist nun Ivana Culic geworden. Sicher müssen sich auch viele unserer Patientinnen erst an den neuen Namen gewöhnen, denn Ivana gehört seit vielen Jahren zum Team der Praxis Dostal und „Frau Pavlovic“ ist allen bekannt. Aber meistens gewöhnt man sich schneller um als man denkt und so wird „Frau Culic“ schnell zum Praxisalltag gehören.

Wünschen wir unseren frisch Vermählten, dass sich der heimische Alltag lange noch von seiner schönen Seite zeigt und dass das gute Gefühl von Nähe und Vertrautheit immer stärker ist als alltägliches Einerlei und gewohnter Trott.

Liebe Ivana: Wir freuen uns mit dir und wünschen dir und deinem Mann von Herzen alles Gute und eine glückliche gemeinsame Zukunft!

Grippeschutz für Schwangere: Wir impfen wieder!

26. September 2019

Grippeschutzimpfung, InfluenzaEigentlich würde ich ja lieber etwas über Frühlingsgefühle schreiben, aber wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken und sollten den Stier bei den Hörnern packen. Das Thema der Saison heißt Grippeschutzimpfung und die alljährliche Frage lautet „Impfen ja oder impfen nein?“

Die Antwort aller Ärzte, Gesundheitsorganisationen und Krankenkassen ist eindeutig: Impfen ja. Empfohlen wird die Impfung gegen die saisonale Grippe für ältere Menschen, für chronisch Kranke und für all diejenigen, die mit vielen Menschen zusammenkommen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung gegen Influenza ausdrücklich auch für Schwangere.

Es ist ein gutes Gefühl, gesundheitsbewusst und wohl gerüstet in die kalte Jahreszeit zu starten und so bieten wir ab sofort allen unseren Patientinnen – insbesondere den werdenden Müttern – die Impfung gegen die saisonale Influenza an.

www.impfen-info.de

(Bild: ©iStockphoto.com_Blue_Cutler)

Down-Syndrom Test: Kassenleistung im Risikofall

20. September 2019
12+0 kl

Beginn 13. Schwangerschaftswoche

Den pränatalen DNA-Test zur frühzeitigen Feststellung einer Trisomie (z.B. Down Syndrom/Trisomie 21) gibt es in Deutschland seit 2012. Fast ebenso lange gibt es die Diskussion über eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenversicherungen.

Die Prüfung des Sachverhalts hat eine Weile gedauert, nun ist sie abgeschlossen:

Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kliniken und Kassen hat sich darauf geeinigt, dass die Kosten bei „besonderen Risiken und zur Abklärung von Auffälligkeiten“ übernommen werden – fordert aber eine bessere Aufklärung durch die Ärzte. Routinemäßige Tests oder eine Kostenübernahme nur aufgrund des Alters der Schwangeren sind nicht geplant.

Die Forderung von Patientenvertretern, den Test erst ab der 12. Schwangerschaftswoche zu erlauben, um einen eventuellen Schwangerschaftsabbruch zu erschweren oder unmöglich zu machen, wurde abgelehnt. In Kraft tritt die Neuregelung frühestens im Herbst 2020.

Nach wie vor bleibt der pränatale DNA-Test umstritten und die gesellschaftliche Diskussion dürfte weitergehen. Die Kritiker warnen vor einer zunehmenden frühen Selektion von Behinderten, da die meisten Schwangeren sich bei einer Down-Syndrom-Diagnose zum Abbruch der Schwangerschaft entscheiden. Die Befürworter hingegen betonen, dass der Einsatz des harmlosen Tests (eine einfache Blutuntersuchung der werdenden Mutter) zu einem Rückgang invasiver Untersuchungen wie z.B. Fruchtwasseruntersuchungen führt und damit die Zahl der eingriffsbedingten Fehlgeburten senkt.

Für die meisten werdenden Eltern, die in unserer Praxis immer häufiger den „Harmony-Test“ durchführen lassen, wird sich kurzfristig nichts ändern. Wieder einmal zeigt aber die Diskussion, wie wichtig es ist, sich mit den Möglichkeiten, Grenzen und ethischen Fragestellungen der pränatalen Diagnostik auseinanderzusetzen.

Pränataler DNA-Test, Down Syndrom Bluttest
Spiegel.online: Was Sie zu Bluttests auf Down-Syndrom wissen müssen

 

Das Mutterpass-Heftchen: Ein Nachruf

03. September 2019

Der Mutterpass wurde in Deutschland 1961 eingeführt. Seit fast 60 Jahren gibt es nun das kleine hellblaue Heftchen, in das die wichtigsten Untersuchungsergebnisse der Mutterschaftsvorsorge eingetragen werden. Hin und wieder  gab es mal die eine oder andere Neuerung, aber im Großen und Ganzen ist der Mutterpass geblieben, was er schon immer war: ein kleines Büchlein, mit Laboraufklebern und oft unleserlichen handschriftlichen Eintragungen.

Nüchtern betrachtet ist das gute alte Mutterpass-Heftchen in die Jahre gekommen und will in ins digitale Zeitalter nicht mehr recht passen. Der Mutterpass 2.0 – internetfähig und Smartphone-kompatibel – steht schon längst in den Startlöchern.

Auch wenn es viele gute Argumente für einen Online-Mutterpass gibt, der künftig natürlich auch ausgedruckt in die Handtasche passen wird, ist mein persönlicher Abschied vom analogen Heftchen etwas wehmütig. Denn der Mutterpass ist ja mehr als nur die schriftliche Dokumentation medizinischer Untersuchungsergebnisse.

Noch bevor sich bei der werdenden Mutter der Bauch wölbt, ist der Mutterpass der sichtbare Beweis der Schwangerschaft, er ist Halt und Hoffnung in der ersten Zeit der Unsicherheit. Man kann ihm ein selbst genähtes Mäntelchen anziehen, ihn mit Notizzetteln, Rezepten und Ultraschallbildern vollstopfen und die Kaffeetasse darauf abstellen. Am Ende einer Schwangerschaft hat das Leben auch auf dem Mutterpass seine Spuren hinterlassen und ihm einen ganz besonderen ideellen Wert gegeben. Ich bin gespannt, ob der Online-Mutterpass da mithalten kann …

Online-Dokumentation der Mutterschaftsvorsorge über FetView

Verkehrswende: Auto im Dornröschenschlaf

07. Juli 2019

Corvette_klVor einiger Zeit habe ich mir ein E-Bike gekauft. Auch ich wollte mit provozierend entspanntem Lächeln die Berge hochfahren. Es war eine lohnenswerte Investition in Lebensfreude und natürlich auch ein kleiner persönlicher Beitrag zur Verkehrswende. Mein Auto steht nun tagelang ungenutzt und verstaubt am Straßenrand. Je dreckiger mein Auto, desto reiner mein Umwelt-Gewissen.

Doch nun musste ich erkennen, dass alles noch viel besser geht. Bei einer meiner Touren durch die Stuttgarter Halbhöhen-Idylle habe ich ein wunderbares Auto entdeckt: seit Monaten (Jahren?) unbenutzt, malerisch überwuchert, eine mustergültig umweltfreundliche Version von Ami-Schlitten, eine Corvette im Dornröschenschlaf. Da kann mein staubiger Kleinwagen einpacken! Ich sehe schon, ich muss noch lange in die Pedale treten.


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