Herr Dostal im Ruhestand: „Tschüss, Chef!“

09. April 2021

Im Sommer letzten Jahres hat Herr Dostal seinen Abschied vom Berufsleben eingeleitet und Frau Dr. Deiters hat die Praxis übernommen. Herr Dostal war  weiterhin mit regelmäßigen Sprechstunden  präsent, so dass sich für unsere Patientinnen nichts geändert hatte.

Nun also der „richtige“ Abschied: Herr Dostal ist in den Ruhestand gegangen und hat seine Praxis, die er über 20 Jahre lang geleitet hat, endgültig verlassen. Nach einer so langen Zeit der Zusammenarbeit ist das für uns alle eine große Veränderung. Gewiss geht es auch vielen unserer Patientinnen so, die sich nun ebenfalls umgewöhnen müssen.

Da aber unsere Ärztinnen Frau Dr. Deiters und Frau Piro nun auch schon seit fast 15 Jahren zur Praxis gehören, ist diese Umstellung sicher nicht schwierig.

Ein wichtiger Hinweis noch: Bis wir unseren Internet-Auftritt überarbeitet haben, wird der Name „Paul Dostal“ noch ein Weilchen auftauchen – auch die Angaben bei der Online-Terminbuchung sind somit nicht top-aktuell. Das hat in den letzten Tagen ab und an für Verwirrung gesorgt. Wir arbeiten an der Technik und werden bald mit einer neuen Homepage an den Start gehen.

Bei Herrn Dostal bedanken wir uns für die vielen gemeinsamen Jahre und wünschen ihm – auch im Namen aller Patientinnen – alles Gute!
Tschüss, Chef!

Schwangere schützen! Corona-Impfung für Kontaktpersonen

01. März 2021

istockphoto.com_trait2lumiere_klAb sofort sind zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren impfberechtigt!

Die Impfempfehlung sollten werdende Väter, Familienmitglieder oder enge Freundinnen oder Freunde ernst nehmen.
Denn die Impfung für werdende Mütter selbst ist noch nicht möglich, da bislang keine wissenschaftliche Daten zu Wirkungsweise und Verträglichkeit des Corona-Impfstoffes während der Schwangerschaft vorliegen.

Um sich impfen lassen zu können, brauchen die Kontaktpersonen folgende Unterlagen:

  • Schwangerschaftsbestätigung (wird in unserer Praxis ausgestellt)
  • Impfbescheinigung (zum Download)

Corona-Impfung: Schwangere und Neugeborene schützen!

07. Januar 2021

istockphoto.com_trait2lumiere_klSchwangere können sich erst einmal nicht gegen das Corona-Virus impfen lassen.
Der Grund ist einfach: Noch fehlen die wissenschaftlichen Daten zu Wirkungsweise und Verträglichkeit des Corona-Impfstoffes während der Schwangerschaft.

Werdende Mütter und Kinder unterliegen einem besonderen Schutz und gehören schon aus ethischen Gründen prinzipiell nicht zu den Testpersonen bei der Neuentwicklung eines Medikaments. Für sie ist ein Impfstoff gegen COVID 19 also noch nicht zugelassen.

Empfohlen wird hingegen die Impfung für die engen Kontaktpersonen von Schwangeren.
Sie zählen, zu der Gruppe, die mit „hoher Priorität“ geimpft werden soll – so die Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums.

Diese Impfempfehlung sollten alle, die davon betroffen sind, ernst nehmen – auch wenn sie sich selbst als „ungefährdet“ betrachten. Die Impfung gegen SARS-CoV2 ist für werdende Väter, Familienmitglieder sowie alle, die beruflich mit Schwangeren zu tun haben, ein Akt der Rücksichtnahme und Solidarität. Denn entgegen einer anfänglich Vermutung der Wissenschaftler deuten neueste Studienergebnisse darauf hin, dass bei Schwangeren ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf nicht auszuschließen ist.
(Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.)

Für alle, die sich informieren wollen:

Corona-Schutzimpfung: FAQ

Die YouTube-Playlist des RKI

 

Babyfernsehen oder Ultraschallkontrolle?

30. Dezember 2020

23+1 kl„Babykino ab 2021 verboten“ – die Überschrift ist kurz, klar, knackig. Eine gute Schlagzeile, ein echter Hingucker.

Was zum Jahreswechsel in vielen Zeitungen, Zeitschriften und Online-Portalen zu lesen ist, wird werdende Eltern vermutlich beunruhigen. Ist Ultraschall so schädlich, dass er verboten werden muss? Werden Ultraschall-Untersuchungen während der Schwangerschaft auf drei Routine-Kontrollen reduziert? Gibt es fortan keine Bilder vom künftigen Sprössling mehr?

Die flotte Schlagzeile wirft Fragen auf. Um Missverständnisse zu vermeiden, möchten wir an dieser Stelle folgende Punkte betonen:

  • Babyfernsehen „just for fun“ – also eine Ultraschalluntersuchung ohne medizinische Indikation – darf künftig nicht mehr angeboten werden.
  • Ultraschalluntersuchungen im Rahmen der Schwangerenbetreuung sind bei einer medizinischen Indikation bzw. Fragestellung weiterhin erlaubt – auch wenn sie nicht zur Routineversorgung gehören.
  • Wir bieten weiterhin Leistungen wie Nackenfalten-Messung mit Ersttrimester-Screening, feindiagnostischen Organ-Ultraschall oder zusätzlichen Ultraschall zur Verlaufskontrolle als Selbstzahlerleistung an.
  • Ob eine medizinische Indikation vorliegt oder nicht, entscheiden die Ärztin oder der Arzt. Zu einer medizinischen Indikation gehört explizit auch der Wunsch der werdenden Mutter zu wissen, „ob alles in Ordnung“ ist. Bilder der Untersuchung dürfen mitgegeben oder über FetView zugänglich gemacht werden.
  • Eine professionell durchgeführte Ultraschalluntersuchung ist für das ungeborene Kind unschädlich. Es gibt keine wissenschaftliche Studie, die eine Gesundheitsbelastung durch angemessen eingesetzten Ultraschall nachweist. Dies gilt auch für den 3D-Ultraschall.

Wer alles noch etwas genauer wissen will:

Stellungnahme des Bundesverbandes der Frauenärzte

Weihnachten? Machen Sie das Beste draus!

21. Dezember 2020

377_image_001Fangen wir mit dem Positiven an: Ab heute werden die Tage wieder länger, es wird heller und den Frühling kann auch Corona nicht verhindern!

Eigentlich wollte ich aber meinen „Fröhliche-Weihnachten-Blog“ schreiben. Also zurück zum Thema. Das Wort „fröhlich“ will für unser diesjähriges Lockdown-Weihnachten vielleicht nicht so recht passen, „besinnlich“ oder „friedlich“ wären eine Alternative. Oder ganz nüchtern und pragmatisch: Machen Sie das Beste draus, kommen Sie gut ins neue Jahr und bleiben Sie gesund!“

Wenn Sie uns während der Ferien erreichen wollen, können Sie uns jederzeit eine Nachricht schicken. Wir melden uns spätestens am folgenden Werktag zurück. Die Praxis hat geöffnet, zum Teil jedoch mit etwas geänderten Öffnungszeiten.

Corona: Sprechstunde trotz Lockdown

12. Dezember 2020

Lockdown_klSo, jetzt sind wir wieder in eine neue Runde im Kampf gegen die Corona-Pandemie eingetreten. Die Infektionszahlen steigen, es gibt neue Regeln und nun auch einen strengen Lockdown.

Aus diesem Anlass noch einmal die aktuellen Informationen für unsere Patientinnen:

Unsere Praxis hat geöffnet und die Sprechstunde läuft zu folgenden Öffnungszeiten.

Wenn Sie Ihren Termin absagen oder verschieben möchten, geben Sie uns bitte möglichst frühzeitig Bescheid. Am besten geht das per E-Mail, da die Telefonleitungen häufig überlastet sind. Neue Termine können Sie online reservieren.

Bitte betreten Sie die Praxis mit Mund-Nasen-Schutz und behalten Sie diesen für die Dauer Ihres Aufenthaltes auf.

Im Eingangsbereich der Praxis können Sie sich die Hände desinfizieren.

Eine Begleitung zum Termin ist leider nicht möglich.
Wir wissen, dass dies insbesondere für unsere schwangeren Patientinnen bitter ist, wenn der werdende Vater bei der Untersuchung nicht dabei sein kann. Über unser Programm FetView ist es jedoch möglich, Ultraschallaufnahmen gleich weiterzuleiten, so dass der Partner zwar nicht dabei, aber wenigstens online „in der Nähe“ sein kann.

In den Praxisräumen gilt die übliche Abstandsregel. Die Sitzgelegenheiten im Wartezimmer haben wir auf 3 Plätze reduziert und weitere Sitzmöglichkeiten in anderen Bereichen geschaffen. Wenn Sie möchten, können Sie auch gerne nach der Anmeldung die Praxis noch einmal verlassen. Wir vereinbaren dann einen Rückruf.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle unsere Patientinnen für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme!

Gyn-Koe70 on Zoom: Teamgespräch in Corona-Zeiten

27. November 2020

zoom_klWas Kanzlerin, Ministerpräsidentinnen und -präsidenten können, können wir schon lange. Ob Corona-Tagung, G 20-Gipfel oder Gyn-Koe70-Treffen: heutzutage konferiert man online. Und so sind wir mit dem Praxisteam zu unserem regelmäßigen Meeting diesmal auf Zoom zusammengekommen.

Zwar haben wir die italienischen Antipasti vermisst, mit denen wir normalerweise – betriebsklimafördernd – in unsere Arbeitstreffen einsteigen, doch so ein Zoom-Meeting ist durchaus praktikabel.

Mehr Arbeit als Vergnügen natürlich, mehr strukturierter Austausch als entpannte Plauderei, aber immer noch besser als eng beieinander zu hocken und in die Maske zu nuscheln. Es ist eben eine besondere Zeit.

Grippe und Keuchhusten: Impfungen für Schwangere

15. September 2020

Keuchhusten kl.Seit Jahren schon bieten wir unseren schwangeren Patientinnen die jährliche Impfung gegen die saisonale Grippe (Influenza) an.
Die Grippeschutzimpfung wird für werdende Mütter ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel ausdrücklich empfohlen. Wir haben nun die erste Lieferung des Impfstoffes erhalten und mit dem Impfen begonnen.

Neu ist nun auch die Keuchhusten-Impfung dazu gekommen. Empfohlen wird sie für Schwangere ab dem 3. Schwangerschaftsdrittel  – unabhängig davon, ob vorher schon einmal eine Impfung erfolgt ist.
Durch die Keuchhusten-Impfung während der Schwangerschaft werden die Antikörper auf das Ungeborene übertragen und bieten so einen wichtigen Nestschutz für die ersten Lebensmonate.

 

 

Impfempfehlungen für Schwangere
Grippeschutzimpfung
Keuchhusten-Impfung für Schwangere – unser Infoblatt zum Download

Praxis Dr. med. Berit Deiters

18. Juli 2020

Dr. med. Berit Deiters_300Große Neuigkeiten:

Seit dem 1. Juli dieses Jahres hat Frau Dr. Deiters die Praxis von Herrn Dostal übernommen.

Herr Dostal bleibt im Praxisalltag aber weiterhin präsent, hat Dienstag- und Donnerstagnachmittag Sprechstunde und führt die ambulanten Operationen durch. Für unsere Patientinnen ändert sich also vorerst nichts. Unsere drei Ärzte – Frau Dr. Deiters, Herr Dostal und Frau Piro – sind und bleiben an der Front. Soweit – ganz nüchtern – die „Faktenlage“.

Darüber hinaus ist die Nachfolgeregelung – auch wenn der Arbeitsalltag erst einmal gleich bleibt – eine aufregende Sache. Herr Dostal hat die Praxis über 20 Jahre lang geführt und damit ist dieser Wechsel an der Spitze natürlich ein sehr persönlicher Einschnitt. Da wir alle schon seit langem zusammenarbeiten, berührt dieser Übergang das gesamte Team. Wir wünschen Herrn Dostal in den nächsten Wochen, in denen er „sein Baby“ auch in den alltäglichen Praxisabläufen seiner Nachfolgerin überlässt, eine leichte Hand und ein leichtes Herz!

Frau Dr. Deiters arbeitet bereits seit 2007  in der „Praxis Dostal“ – bislang als angestellte Gynäkologin mit dem Schwerpunkt pränatale Diagnostik (Degum II) – und war zusammen mit Frau Piro als ärztliche Kollegin von Herrn Dostal auch immer „so eine Art-Chefin“. Man könnte also meinen, mit der Nachfolge bliebe alles beim Alten. Doch ein Neuanfang ist ein Neuanfang und bringt frischen Wind:  Schwerpunkte werden anders gesetzt und Abläufe persönlich geprägt.  Eine Chance zur Neugestaltung ist etwas Besonderes und muss genutzt werden.

Die ehemalige Praxis Dostal wird nun zur Praxis Dr. Deiters. Dass wir – als Team – dieses Baby gemeinsam mit unserer neuen Chefin schaukeln werden, ist Ehrensache!

Corona: Die Sprechstunde läuft!

29. März 2020

Es sind jetzt schon Monate her, dass uns abends beim Aufräumen des Wartezimmers das schöne Bild mit dem Regenbogen in die Hände fiel. Fröhlich, bunt, ein bisschen chaotisch – ganz klar, das kommt in unsere Kunst-im-Wartezimmer-Galerie.

Wer hätte gedacht, dass es ein Vierteljahr später zum Corona-Trostbild wird. Der Regenbogen ist eben ein starkes Symbol. Ein bisschen Trost brauchen wir jetzt alle in diesen seltsamen Zeiten.

Die erste Woche des verschärften Shutdowns haben wir in der Praxis ganz gut bewältigt. Einige Patientinnen haben ihren Termin abgesagt, die Praxis ist leerer geworden und so können wir Abstandsregeln und Hygienevorschriften gut einhalten. Nottermine lassen sich schneller vergeben als in „normalen Zeiten“ und auch Termine zur Einlage einer Spirale sind immer möglich. Rezepte oder Überweisungen lassen sich problemlos per Mail oder Telefon bestellen und werden zugeschickt. Noch nicht einmal die Versichertenkarte müssen wir unbedingt einlesen.

Alle unsere Patientinnen müssen sich jetzt an strengere Regeln halten und auf eine Begleitung zum Termin verzichten. Auch Kinder müssen draußen bleiben. Betroffen sind natürlich auch die werdenden Väter, die ihre Partnerin nicht unterstützen oder eine Ultraschalluntersuchung nicht miterleben können. Im Allgemeinen erleben wir viel Verständnis und Kooperation. An dieser Stelle allen vielen Dank dafür!
Bleiben Sie gesund!


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