Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Praxis Dr. med. Berit Deiters

Samstag, 18. Juli 2020

Dr. med. Berit Deiters_300Große Neuigkeiten:

Seit dem 1. Juli dieses Jahres hat Frau Dr. Deiters die Praxis von Herrn Dostal übernommen.

Herr Dostal bleibt im Praxisalltag aber weiterhin präsent, hat Dienstag- und Donnerstagnachmittag Sprechstunde und führt die ambulanten Operationen durch. Für unsere Patientinnen ändert sich also vorerst nichts. Unsere drei Ärzte – Frau Dr. Deiters, Herr Dostal und Frau Piro – sind und bleiben an der Front. Soweit – ganz nüchtern – die „Faktenlage“.

Darüber hinaus ist die Nachfolgeregelung – auch wenn der Arbeitsalltag erst einmal gleich bleibt – eine aufregende Sache. Herr Dostal hat die Praxis über 20 Jahre lang geführt und damit ist dieser Wechsel an der Spitze natürlich ein sehr persönlicher Einschnitt. Da wir alle schon seit langem zusammenarbeiten, berührt dieser Übergang das gesamte Team. Wir wünschen Herrn Dostal in den nächsten Wochen, in denen er „sein Baby“ auch in den alltäglichen Praxisabläufen seiner Nachfolgerin überlässt, eine leichte Hand und ein leichtes Herz!

Frau Dr. Deiters arbeitet bereits seit 2007  in der „Praxis Dostal“ – bislang als angestellte Gynäkologin mit dem Schwerpunkt pränatale Diagnostik (Degum II) – und war zusammen mit Frau Piro als ärztliche Kollegin von Herrn Dostal auch immer „so eine Art-Chefin“. Man könnte also meinen, mit der Nachfolge bliebe alles beim Alten. Doch ein Neuanfang ist ein Neuanfang und bringt frischen Wind:  Schwerpunkte werden anders gesetzt und Abläufe persönlich geprägt.  Eine Chance zur Neugestaltung ist etwas Besonderes und muss genutzt werden.

Die ehemalige Praxis Dostal wird nun zur Praxis Dr. Deiters. Dass wir – als Team – dieses Baby gemeinsam mit unserer neuen Chefin schaukeln werden, ist Ehrensache!

Corona: aktuelle Regeln in der Praxis

Sonntag, 05. Juli 2020

Maske kl.Ab dem 1. Juli gelten in Baden-Württemberg mit der neuen Corona-Verordnung überarbeitete Regeln zum Infektionsschutz. Zwar hat sich für Arztpraxen dadurch nicht viel geändert, zur Information für unsere Patientinnen stellen wir aber hier nochmal die aktuellen Regeln zusammen:

Bitte betreten Sie die Praxis mit Mund-Nasen-Schutz und behalten Sie diesen für die Dauer Ihres Aufenthaltes auf.

Im Eingangsbereich der Praxis können Sie sich die Hände desinfizieren.

Eine Begleitung zum Termin ist leider noch nicht möglich.
Wir wissen, dass dies insbesondere für unsere schwangeren Patientinnen bitter ist, wenn der werdende Vater bei der Untersuchung nicht dabei sein kann. Über unser Programm FetView ist es jedoch möglich, Ultraschallaufnahmen gleich weiterzuleiten, so dass der Partner zwar nicht dabei, aber wenigstens online „in der Nähe“ sein kann.

In den Praxisräumen gilt die übliche Abstandsregel. Die Sitzgelegenheiten im Wartezimmer haben wir auf 3 Plätze reduziert und weitere Sitzmöglichkeiten in anderen Bereichen geschaffen. Wenn Sie möchten, können Sie auch gerne nach der Anmeldung die Praxis noch einmal verlassen. Wir vereinbaren dann einen Rückruf.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle unsere Patientinnen für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme!

Corona: Die Sprechstunde läuft!

Sonntag, 29. März 2020

Es sind jetzt schon Monate her, dass uns abends beim Aufräumen des Wartezimmers das schöne Bild mit dem Regenbogen in die Hände fiel. Fröhlich, bunt, ein bisschen chaotisch – ganz klar, das kommt in unsere Kunst-im-Wartezimmer-Galerie.

Wer hätte gedacht, dass es ein Vierteljahr später zum Corona-Trostbild wird. Der Regenbogen ist eben ein starkes Symbol. Ein bisschen Trost brauchen wir jetzt alle in diesen seltsamen Zeiten.

Die erste Woche des verschärften Shutdowns haben wir in der Praxis ganz gut bewältigt. Einige Patientinnen haben ihren Termin abgesagt, die Praxis ist leerer geworden und so können wir Abstandsregeln und Hygienevorschriften gut einhalten. Nottermine lassen sich schneller vergeben als in „normalen Zeiten“ und auch Termine zur Einlage einer Spirale sind immer möglich. Rezepte oder Überweisungen lassen sich problemlos per Mail oder Telefon bestellen und werden zugeschickt. Noch nicht einmal die Versichertenkarte müssen wir unbedingt einlesen.

Alle unsere Patientinnen müssen sich jetzt an strengere Regeln halten und auf eine Begleitung zum Termin verzichten. Auch Kinder müssen draußen bleiben. Betroffen sind natürlich auch die werdenden Väter, die ihre Partnerin nicht unterstützen oder eine Ultraschalluntersuchung nicht miterleben können. Im Allgemeinen erleben wir viel Verständnis und Kooperation. An dieser Stelle allen vielen Dank dafür!
Bleiben Sie gesund!

Corona: Informationen für unsere Patientinnen

Dienstag, 17. März 2020

CoronaUnsere Praxis hat geöffnet und die Sprechstunde läuft zu den normalen Öffnungszeiten.

Wenn Sie Ihren Termin absagen oder verschieben möchten, geben Sie uns bitte möglichst frühzeitig Bescheid. Am besten geht das per E-Mail, da die Telefonleitungen häufig überlastet sind.

Wenn Sie Ihren Termin wahrnehmen möchten, betreten Sie die Praxis bitte ohne Begleitung und mit einem Mund-Nasen-Schutz. Beachten Sie bitte auch die üblichen Abstandsregeln.

Um ein übervolles Wartezimmer zu vermeiden, können Sie nach der Anmeldung die Praxis nochmal verlassen. Wir vereinbaren einen telefonischen Aufruf.

Unseren schwangeren Patientinnen, die sich verständlicherweise Sorgen machen und viele Fragen haben, empfehlen wir folgende Information:

FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien

Hut ab!
Ausstellung im Haus der Geschichte

Montag, 10. Februar 2020

Hut ab_klEine kleine Stippvisite im Haus der Geschichte lohnt sich doch immer wieder. Jetzt gibt es zum Beispiel eine sehr unterhaltsame Ausstellung zum Thema Kopfbedeckungen.

Was auf den ersten Blick vielleicht banal erscheint, ist bei näherer Betrachtung vielschichtig, witzig und überraschend politisch. Pickelhaube und Pudelmütze, Kopftuch und Kriegshelm, Bollenhut und Pussyhat erzählen spannende Geschichten – nicht nur über Menschen und Mode sondern auch über soziale und politische Entwicklungen, über Tradionen, Revolutionen, Kämpfe und Krisen.

Wunderbar ist natürlich auch die Rückbesinnung auf die persönliche Geschichte und die eigenen kratzigen Kindermützen. Erinnerungen an das  leuchtend gelbe Erstklässler-Käppi, an den Schlapphut im Hippie-Style oder den peinlichen Mofa-Helm sorgen für reichlich Gesprächsstoff – unter Umständen für Wochen, ganz bestimmt aber für einen anschließenden Café-Besuch.

Die Ausstellung  dauert noch bis zum 2.8.2020.

Kunstmuseum Stuttgart: Hut ab!

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Montag, 16. Dezember 2019

377_image_001Ab heute sind wir auf der Zielgeraden: In einer Woche ist Weihnachten.

Wir wünschen allen unseren Patientinnen
Ein frohes Fest und ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Übrigens: Wenn Sie uns während der Ferien erreichen wollen,
können Sie uns jederzeit eine Nachricht schicken.
Die Praxis hat halbtags geöffnet, wir melden uns also spätestens am folgenden Werktag zurück.

aktuelle Öffnungszeiten

 

Grippeschutz für Schwangere: Wir impfen wieder!

Donnerstag, 26. September 2019

Grippeschutzimpfung, InfluenzaEigentlich würde ich ja lieber etwas über Frühlingsgefühle schreiben, aber wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken und sollten den Stier bei den Hörnern packen. Das Thema der Saison heißt Grippeschutzimpfung und die alljährliche Frage lautet „Impfen ja oder impfen nein?“

Die Antwort aller Ärzte, Gesundheitsorganisationen und Krankenkassen ist eindeutig: Impfen ja. Empfohlen wird die Impfung gegen die saisonale Grippe für ältere Menschen, für chronisch Kranke und für all diejenigen, die mit vielen Menschen zusammenkommen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung gegen Influenza ausdrücklich auch für Schwangere.

Es ist ein gutes Gefühl, gesundheitsbewusst und wohl gerüstet in die kalte Jahreszeit zu starten und so bieten wir ab sofort allen unseren Patientinnen – insbesondere den werdenden Müttern – die Impfung gegen die saisonale Influenza an.

www.impfen-info.de

(Bild: ©iStockphoto.com_Blue_Cutler)

Das Mutterpass-Heftchen: Ein Nachruf

Dienstag, 03. September 2019

Der Mutterpass wurde in Deutschland 1961 eingeführt. Seit fast 60 Jahren gibt es nun das kleine hellblaue Heftchen, in das die wichtigsten Untersuchungsergebnisse der Mutterschaftsvorsorge eingetragen werden. Hin und wieder  gab es mal die eine oder andere Neuerung, aber im Großen und Ganzen ist der Mutterpass geblieben, was er schon immer war: ein kleines Büchlein, mit Laboraufklebern und oft unleserlichen handschriftlichen Eintragungen.

Nüchtern betrachtet ist das gute alte Mutterpass-Heftchen in die Jahre gekommen und will in ins digitale Zeitalter nicht mehr recht passen. Der Mutterpass 2.0 – internetfähig und Smartphone-kompatibel – steht schon längst in den Startlöchern.

Auch wenn es viele gute Argumente für einen Online-Mutterpass gibt, der künftig natürlich auch ausgedruckt in die Handtasche passen wird, ist mein persönlicher Abschied vom analogen Heftchen etwas wehmütig. Denn der Mutterpass ist ja mehr als nur die schriftliche Dokumentation medizinischer Untersuchungsergebnisse.

Noch bevor sich bei der werdenden Mutter der Bauch wölbt, ist der Mutterpass der sichtbare Beweis der Schwangerschaft, er ist Halt und Hoffnung in der ersten Zeit der Unsicherheit. Man kann ihm ein selbst genähtes Mäntelchen anziehen, ihn mit Notizzetteln, Rezepten und Ultraschallbildern vollstopfen und die Kaffeetasse darauf abstellen. Am Ende einer Schwangerschaft hat das Leben auch auf dem Mutterpass seine Spuren hinterlassen und ihm einen ganz besonderen ideellen Wert gegeben. Ich bin gespannt, ob der Online-Mutterpass da mithalten kann …

Online-Dokumentation der Mutterschaftsvorsorge über FetView

Verkehrswende: Auto im Dornröschenschlaf

Sonntag, 07. Juli 2019

Corvette_klVor einiger Zeit habe ich mir ein E-Bike gekauft. Auch ich wollte mit provozierend entspanntem Lächeln die Berge hochfahren. Es war eine lohnenswerte Investition in Lebensfreude und natürlich auch ein kleiner persönlicher Beitrag zur Verkehrswende. Mein Auto steht nun tagelang ungenutzt und verstaubt am Straßenrand. Je dreckiger mein Auto, desto reiner mein Umwelt-Gewissen.

Doch nun musste ich erkennen, dass alles noch viel besser geht. Bei einer meiner Touren durch die Stuttgarter Halbhöhen-Idylle habe ich ein wunderbares Auto entdeckt: seit Monaten (Jahren?) unbenutzt, malerisch überwuchert, eine mustergültig umweltfreundliche Version von Ami-Schlitten, eine Corvette im Dornröschenschlaf. Da kann mein staubiger Kleinwagen einpacken! Ich sehe schon, ich muss noch lange in die Pedale treten.

Tatü tata … Alarm in der Königstraße 70!

Freitag, 12. April 2019

Tatü tata … na, war das eine Aufregung gestern Nachmittag! Tatü tata … „Mal wieder irgendeine Demo.“ dachte ich erst. Doch ein Blick aus dem Fenster stellte klar: Das ist heute was Größeres.

Löschzüge über Löschzüge rücken an, Blaulicht flackert durch die Praxisräume, Rettungswagen werden bereitgestellt und eine gefühlte Hundertschaft von Polizisten sperrt weiträumig das Gelände ab. Als schließlich eine Drehleiter der Feuerwehr ausgefahren wird, eine verzweifelte Patientin anruft, sie dürfe das Gebäude nicht betreten, wird es uns etwas mulmig.

Tatü tata … wir evakuieren die Praxis. Daten sichern, Computer runterfahren, persönliche Wertgegenstände mitnehmen und ab geht es im Gänsemarsch durchs Treppenhaus vorbei an Männern mit Gasmaske raus an die frische Luft. Personalien werden aufgenommen. Meldung: fünfter Stock vollständig geräumt.

Wir mischen uns unter die Schaulustigen. Der Rest ist Warten und Rätselraten. „Ungeklärte Rauchentwicklung im dritten Stock“ heißt es. Heimliche E-Zigarette auf dem Klo? Zuviel Power beim Augenlasern? Toastbrot angebrannt?

Nach etwa zwei Stunden ist alles vorbei. Alleingelassen mit unseren Fragen kehren wir zurück in die Praxis. Computer werden neu gestartet, das Wartezimmer füllt sich, die Sprechstunde läuft. Alltag. Ab und zu jedoch kehren die Gedanken zu den Aufregungen des Nachmittags zurück. Tatü tata … wie war das alles noch?

 


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