Guerilla Gardening: Blümchen statt Beton

seedbombs

Samenbomben - die Waffe der Guerilla Gärtner

Seit einigen Tagen bin ich stolze Besitzerin zweier „seedbombs“ – Samenbomben aus getrockneter Tonerde, gefüllt mit Blumensamen aller Art. „Harmlose Sache“, könnte man meinen. Pustekuchen! Von wegen harmlos! Die Samenbomben gehören zum subversiven Waffenarsenal der Guerilla Gardening Bewegung und haben den Sprengstoff des zivilen Ungehorsams in sich.

Das Guerilla Gardening – die heimliche Aussaat von Pflanzen auf öffentlichen Grünflächen z.B. mittels Samenbomben – versteht sich als politischer Protest gegen „gegen die Monokulturen des Spießbürgertums“ und die graue Tristesse der Großstädte. In den 70er Jahren in London entstanden, hat das Guerilla Gardening über New York nun auch den Weg in die europäischen Metropolen gefunden.

Zurück zu meinen seedbombs. Blümchen statt Beton, das gefällt mir. Da bin ich ganz spießig. Ich werde jetzt auch Guerilla-Gärtnerin.

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