Mit ‘Feindiagnostik’ getaggte Artikel

Pränatale Diagnostik mit modernster Technik:
Unser neues Ultraschallgerät

Donnerstag, 23. April 2015

Ultraschall_voluson-e10Seit einigen Wochen haben wir ein neues Ultraschallgerät. Ein tolles Teil, beeindruckende Technik. Waren schon seine Vor- und Vor-Vorgänger gut, ist unser Neuzugang nun noch und noch-noch besser!

Speziell entwickelt für die moderne Frauenheilkunde – insbesondere für die pränatale Diagnostik – ermöglicht das neue Ultraschallgerät durch eine höhere Auflösung, größere Rechenleistung und schnellere Datenübertragung eine besonders gute Darstellung der untersuchten Strukturen. Dies ist eine wichtige technische Grundlage für frühe und genaue Diagnosen.

Die pränatale Diagnostik ist ein anspruchsvolles Gebiet der modernen Medizin. Entscheidend für Qualität und Aussagekraft der vorgeburtlichen Untersuchungen ist neben dem Können und der Erfahrung des untersuchenden Arztes eine technische Ausstattung auf allerneuestem Stand.

Die umfassende Schwangerschaftsbetreuung gehört zu den Schwerpunkten unserer Praxis. Wir freuen uns, dass wir Untersuchungen wie das Ersttrimesterscreening mit Nackentransparenzmessung und den feindiagnostischen Organultraschall (Degum II)   weiterhin auf hohem technischen Niveau durchführen können. 3D/4D-Technologie und die Ultraschall-Dokumentation über das Programm FetView sind auch beim neuen Gerät eine Selbstverständlichkeit.

FetView –
ideale Software für Gynäkologen und ihre Patientinnen

Mittwoch, 22. Oktober 2014

iphone6_2 Kopie

Vor fünf jahren haben wir in unserer praxis die software für die auswertung der us-untersuchungen eines großen us-herstellers installiert. Dazu mussten wir für den ganzen tag den praxisbetrieb einstellen, damit zwei it-spezialisten eine workstation, die ultraschallanbindung und das programm auf zwei computern lauffähig machen konnten. Das ergebnis war äußerst enttäuschend, was die leistung und bedienungsfreundlichkeit anging. Mit dem programm kamen unsere mitarbeiterinnen nicht zu recht. Über die kosten für das programm, die installation und jährliche lizenzen ganz zu schweigen. Nach frustrierenden zwei monaten war der geduldsfaden gerissen und das programm musste nur weg.

In unserer praxis haben wir an FetView mitgearbeitet. Die installation dauerte nicht mehr als 10 minuten und wir konnten loslegen! Für 88 euro im monat kann man rasch professionelle berichte erstellen, die man als pdf in der karteikarte ablegen kann. Jeder arzt kann die einstellungen seinen fähigkeiten und kenntnissen anpassen und muss sich nicht durch endlose menüs durchklicken. Und unsere patientinnen sind von der möglichkeit begeistert, die us-bilder online mit freunden und verwandten zu teilen.

Man merkt deutlich den unterschied zwischen der software von heute und aus dem vorigen jahrhundert! Wir konnten beide im praxistest vergleichen…

P.Dostal

Erweiterter Basis-Ultraschall: Eine Mogelpackung?

Freitag, 19. Juli 2013

Neuigkeiten für Schwangere: Seit Anfang Juli 2013 übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten für eine zusätzliche Untersuchung bei der Mutterschaftsvorsorge. Beim Screening im zweiten Schwangerschaftsdrittel können die werdenden Mütter über den bisherigen Basis-Ultraschall hinaus eine „erweiterte“ Basis-Ultraschalluntersuchung in Anspruch nehmen, bei der ein Teil der kindlichen Organe auf Fehlbildungen hin untersucht wird.

Die Kasse zahlt. Das hört sich immer gut an. Doch leider erweist sich die scheinbar großzügige Neuerung der Mutterschaftsrichtlinien als heikler Fall: Die als „Organ-Ultraschall“ angebotene Untersuchung ist mit dem umfangreichen feindiagnostischen Organ-Ultraschall auf Degum 2-Niveau nicht zu vergleichen und wird von Fachleuten heftig kritisiert. Sie gilt als halbherziger Kompromiss, als Mogelpackung, als Billiglösung.

In der Praxis ist viel Informationsarbeit zu leisten. Vor einer Entscheidung wollen die werdenden Eltern natürlich gut beraten werden. Basis-Ultraschall? Erweiterter Basis-Ultraschall? Feindiagnostik? Die Entscheidung für die Untersuchung zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche ist nicht einfach. Klein? Mittel? Groß? Hilfreich ist es, sich selbst gut zu informieren und Für und Wider sorgfältig abzuwägen.

Allen, die mehr wissen wollen, empfehlen wir folgende Links:

Basis-Ultraschalluntersuchungen

Pränatalmedizin: Ein fragwürdiger Kompromiss für Mütter

Erweiterter Ultraschall in der Schwangerschaft

Ersttrimester-Screening / Nackentransparenzmessung

Samstag, 26. Januar 2013

Ersttrimester ScreeningFrau Dr. Berit Deiters (DEGUM II qualifiziert für die pränatale Diagnostik) hat sich im Januar bei der FMF (Fetal Medicine Foundation)  London rezertifiziert. Zusätzlich hat sie nun auch die Zertifizierung zur Messung des fetalen Nasenbeins erworben, die die Aussagekraft der Untersuchung erhöht und die Entdeckungsrate für eine Trisomie 21 bis auf 95% steigern kann.

Die Auswertung der NT-Messung erfolgt auf Basis der Kalibration von Prof. Nicolaides mit der Software der FMF-London. Dabei ist ein hohes Maß an Standardisierung und Genauigkeit bei der NT-Messung erforderlich, um die gemessenen Werte mit denjenigen des Referenzkollektivs vergleichen zu können. Bereits wenige zehntel Millimeter Abweichung
nach oben oder unten können zu einer inkorrekten Risikoberechnung führen. Aus diesem Grund ist für die Bewertung der gemessenen Nackentransparenz eine Zertifizierung bei der FMF-London Voraussetzung.

Die Nackentransparenz-Messung wird zwischen der 11+0 bis 13+6 Schwangerschaftswoche durchgeführt. Dabei werden zwei Werte im mütterlichen Blut bestimmt: Das Protein PAPP-A und das freie Beta-HCG. Zudem wird eine frühe fetale Fehlbildungsdiagnostik angeboten. Die Messung im ersten Trimester dauert ca. 20 bis 30 Minuten.
(P. Dostal)

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Pränataler Ultraschall: Am Anfang war die Fledermaus

Donnerstag, 05. Januar 2012

Die Ultraschalldiagnostik ist aus der modernen Schwangerschaftsbetreuung nicht mehr wegzudenken. Von der Feststellung der Schwangerschaft, über die Nackentransparenzmessung, den feindiagnostischen Organultraschall und die farbcodierten Doppler-Untersuchungen, bis hin zur Untersuchung kurz vor der Geburt, liefern die faszinierenden Bilder aus dem Körperinneren wichtige Informationen über die Entwicklung des Ungeborenen. Grund für eine kleine Ultraschall-Serie:

Ultraschall geballte Physik. Da mag sich Mancher grausen und so beginnen alle populärwissenschaftlichen Abhandlungen mit der Fledermaus, die bekanntlich hören kann, was uns Menschen verborgen bleibt. Diese besondere Fähigkeit wurde bereits 1774 von einem italienischen Priester und Naturforscher beobachtet und als geheimnisvoller „Sechster Sinn“ beschrieben.

Mittlerweile ist das physikalische Phänomen des unhörbaren Schalls gut erforscht. Wir wissen, dass die Fledermaus-Frequenz im Ultraschallbereich zwischen 15 kHz und 80 kHz liegt, und dass die fliegenden Kleinsäuger wahre Meister der Schallortung sind. Auch wenn die Fledermaus nicht das einzige Tier mit ultrastarken Lauschern ist, wurde sie zum Sinnbild des Ultraschalls schlechthin und ziert als Wappentier das Logo der Deutschen Gesellschaft für Ultraschallmedizin (DEGUM).

3D-Ultraschall und pränatale Feindiagnostik

Sonntag, 27. Juni 2010

Viele werdende Eltern sind fasziniert von der Möglichkeit, über einen 3D-Ultraschall noch vor der Geburt ihres Kindes Fotos fürs Familienalbum zu bekommen. Gelungene 3D-Ultraschallbilder können tatsächlich beeindruckend sein. Die Dreidimensionalität entspricht eben unseren Sehgewohnheiten. Sind herkömmliche Ultraschallbilder für medizinische Laien oft nur ein graugraues Rätsel, lassen sich auf einem guten 3D-Bild körperliche Details erstaunlich genau erkennen.

Wer Interesse an einem 3D-Ultraschall hat, sollte Folgendes bedenken: Der dreidimensionale Ultraschall hat keine höhere Auflösung und ist nicht genauer als eine zweidimensionale Sonografie. Geht es um eine differenzierte Diagnostik wird der 3D-Ultraschall nur ergänzend eingesetzt. Für einen erfahrenen Arzt ist ein „normaler“ Ultraschall aussagekräftiger.

Für alle Eltern, die eine möglichst umfangreiche Ultraschalluntersuchung ihres ungeborenen Kindes wünschen, ist die pränatale Feindiagnostik (DEGUM 2) zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche einem reinen 3D-Fotoshooting vorzuziehen.

3D/4D-Ultraschall

Ultraschall: Was bedeutet DEGUM?

Sonntag, 07. Februar 2010

Wenn von Ultraschalluntersuchungen die Rede ist, taucht häufig der etwas rätselhafte Begriff „DEGUM“ auf. Oft allerdings ohne weitere Erklärung. Das ändern wir jetzt: Was also bedeuten DEGUM I, II und III?

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (= DEGUM) hat die Ultraschalldiagnostik in drei Stufen unterteilt. Jede Stufe setzt eine besondere Qualifikation des Untersuchers voraus. Zusätzlich muss das Ultraschallgerät festgelegte technische Anforderungen erfüllen.

Für die Ultraschalldiagnostik während der Schwangerschaft bedeutet das folgendes:

Stufe I: Die Ultraschall-Diagnostik der Stufe I umfasst lediglich die Beurteilung der Gebärmutter, der Fruchtwassermenge und der Plazenta sowie die Einschätzung der Größenentwicklung des ungeborenen Kindes. Sogenannte Hinweiszeichen werden genutzt, um Entwicklungsstörungen zu erkennen und eine weitere Abklärung zu veranlassen.

Stufe II: Bei der DEGUM-Stufe II werden deutlich erhöhte Anforderungen an die Qualifikation des Arztes und an die Gerätetechnologie gestellt. Es wird eine mehrjährige Erfahrung mit der Methode vorausgesetzt, zwei Untersuchungssysteme sollten vorhanden sein und die Möglichkeit der Videodokumentation zur Verfügung stehen. Außerdem wird Vertrautheit mit den wichtigsten krankhaften Befunden und ihrer Beurteilung erwartet. Bietet eine gynäkologische Praxis einen feindiagnostischen Organultraschall bzw. eine fetale Missbildungsdiagnostik oder Fehlbildungsdiagnostik an, muss die DEGUM II-Qualifikation nachgewiesen werden.

Stufe III: Untersuchungen der Stufe III werden in hoch spezialisierten Kliniken oder Praxen durchgeführt, die häufig auch über die Möglichkeit weiterer invasiver Diagnostik (z.B. Fruchtwasserpunktion oder Chorionzottenbiopsie) verfügen.

DEGUM 2, Feindiagnostik


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