Mit ‘Frauen’ getaggte Artikel

Wechseljahre: Frauen werden alt, Männer markant?

Sonntag, 29. August 2010

Vor einigen Tagen hatte Sean Connery Geburtstag. Der James Bond der 60er Jahre ist 80 geworden. Das könnte mir eigentlich egal sein. Stars und Promis sind nicht mein Thema. Trotzdem lässt mich eines nicht los: Wie kann ein Mann in diesem Alter noch so attraktiv sein? Es ist doch immer das Gleiche. Frauen werden alt, Männer markant. Die Welt ist ungerecht!

Eine kurze missgünstige Recherche in Internet und wahrem Leben hat mich allerdings auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nicht jeder gereifte Herr bietet den virilen Charme des 007 i.R. Dank Kahlköpfigkeit und Plauze ist die Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ruckzuck wieder hergestellt.

„Auch das grünste Gras wird Heu.“ konnte ich mit grimmiger Freude in den Aphorismen der heutigen Sonntagszeitung lesen. Na, das ist doch mal eine ehrliche Aussage. Aber besonders tröstlich ist sie irgendwie auch nicht.

(Bild: ©istockphoto.co_Yuri_Arcurs)

Modegeschichte: Hundert Jahre Büstenhalter

Dienstag, 10. August 2010

1910 wurde der BH erfunden. Hundert Jahre Büstenhalter – nicht unbedingt ein Grund zum Feiern, aber doch ein paar Zeilen wert. Immerhin befreite diese Erfindung die Frauen vom Korsett.

Als Erfinderin des modernen BHs gilt Mary Phelbs-Jacobsen. Die amerikanische Studentin kreierte – anfangs für den Eigenbedarf – aus Taschentüchern und Bändern den ersten BH der Modewelt. Er hielt in Form, schnürte aber nicht ein. Zwar gab es auch Ideen und Entwicklungen anderer Modeschöpfer, aber Mary Phelbs-Jacobsen sicherte sich 1914 das Patent.

Der BH wurde für Jahrzehnte der große Renner in der Dessousmode. Der enge Schnürleib hatte endlich ausgedient und die Befreiung vom Korsett ist zur Metapher für die Emanzipation unserer Groß- und Urgroßmütter geworden.

(Bild: wikipedia, Urheber unbekannt)

Weibliche Idealmaße: hohe Mathematik!

Montag, 12. Juli 2010

90, 60, 90 – die Traummaße für den weiblichen Körper lassen sich auf eine einfache Formel bringen und mathematisch sogar noch differenzieren: Wenn der Taillenumfang dividiert durch den Hüftumfang einen Wert von etwa 0,7 ergibt, so gilt der Frauenkörper als attraktiv. Schön, dass man so klare Zielvorgaben hat. Da weiß man doch, woran man ist.

Geht es um die Beschreibung der männlichen Formen, werden zentimetergenaue Mess-Ergebnisse allenfalls in Detailfragen diskutiert. Hohe Mathematik ist hier nicht gefragt. Im Großen und Ganzen gilt: Attraktiv sind breite Schultern, kräftige Oberarme, ein flacher Bauch und ein knackiger Po. Der Traummann ist groß, schlank und hat eine gut ausgebildete Muskulatur.

Zwar sind die Zeiten der Mammutjagd vorbei, doch Männermuckis stehen bei Frauen noch immer hoch im Kurs. Evolutionsbiologisch eine klare Sache: Es lockt die Kraft der Lenden. Ein starker Männerkörper signalisiert einen hohen Testosteronspiegel und verspricht gute Chancen auf gesunden Nachwuchs.

(Bild: ©istockphoto.com_Rakoskerti)

Der „G-Punkt“ – alles nur ein Mythos?

Sonntag, 25. Oktober 2009

Die wichtigsten Fragen der Menschheitsgeschichte sind beantwortet: Die Erde ist rund, der Atomkern geknackt, die DNA entschlüsselt. Die Wissenschaft kann stolz auf sich sein! Dennoch gibt es immer wieder Phänomene, die sich dem grellen Licht der Erkenntnis beharrlich entziehen. Das ist gut so. Denn wie langweilig wäre das Leben ohne Mythen, Rätsel und Geheimnisse!

Nehmen wir zum Beispiel den sogenannten G-Punkt – ein besonderes Lustzentrum innerhalb der Vagina, ähnlich einer zweiten Klitoris – benannt nach dem Gynäkologen Gräfenberg. Gibt es den G-Punkt oder gibt es ihn nicht?

Eine spannende Frage. Von den einen vehement verneint, von anderen leidenschaftlich bejaht, wissenschaftlich unbeantwortet. Der G-Punkt: reine Männerphantasie? Weibergeschwätz? Eine Zufallsgabe der Natur – die eine hat’s, die andere nicht?

Regelmäßig bemühen sich Forscher, Licht ins Dunkel der weiblichen Lust zu bringen. Ob der Erkenntnis wegen oder der Publicity bleibt unklar. Aktueller Stand der Forschung: Der G-Punkt gehört zum Empfindungsbereich der Klitoris, die tiefer in den Körper hineinragt als bisher angenommen.

Kleine Neuigkeiten aus der Wissenschaft: Tiefe Stimmen lassen Frauen kalt

Sonntag, 01. Februar 2009

©ifotolia

Eine wohlklingende Männerstimme kann auf Frauen sehr erotisch wirken. Das ist bekannt. Entscheidend für den Sex im Sound ist allerdings nicht – wie meist angenommen – die Tiefe der Stimmlage. Nicht der Bass macht Frauen beben, es ist der klare Klang, der ihre Herzen höher schlagen lässt.

Attraktiv sind Stimmen, die Souveränität vermitteln. Dazu gehören eine individuelle, natürliche Tonlage und ein angemessenes Sprechtempo – so eine Studie des Frankfurter Institute for Advanced Studies (FIAS). Eine langsame Sprechweise und Verzögerungslaute wie „Äh“ und „Ehm“ mindern die Chancen beim anderen Geschlecht deutlich. Das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen.

Vom Klang einer Stimme auf das Äußere eines Sprechers zu schließen, ist nach Meinung der Wissenschaftler unmöglich. Einzige Ausnahme: Männer neigen dazu, langsamer zu sprechen, wenn sie stark zunehmen. Dicker werdende Frauen ändern dagegen ihre Sprechgeschwindigkeit nicht.

(Bild: ©fotolia)


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