Mit ‘Männer’ getaggte Artikel

Stuttgart, eine Stadt voller Kerle

Mittwoch, 30. November 2016

stuttgart_maennerImmer auf der Suche nach Ideen für meine Blogbeiträge, war ich doch hoch beglückt, als ich auf spiegel online über die oben genannte Schlagzeile stolperte. Prima, dachte ich. Das ist doch was. „Stuttgart versinkt im Männerüberschuss!“ Ein nettes Thema, leicht und locker, humorvoll und witzig.

Doch nach einer kleinen Rechercherunde im Netz zum Thema Männerüberschuss war Schluss mit lustig. Ruckzuck landete ich auf Internetseiten, auf denen Hasskommentare zur „Masseneinwanderung junger, männlicher Flüchtlinge“ jedes Gefühl von Leichtigkeit und Lockerheit zunichte machten.

Kein Platz also für Humor, wenn es um Politik und Gesellschaft geht? Müssen wir klein beigeben, wenn wir Missgunst, Zwietracht und bösartige Kommentaren begegnen? Eigentlich wollte ich was Lustiges schreiben. Doch irgendwie ist mir – für heute – die Lust vergangen.

Ach übrigens: Wer es fernab aller Stammtischparolen genau wissen möchte, kann sich über alle Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung beim Statistischen Landesamt direkt informieren. Das ist zwar eine ziemlich trockene Angelegenheit und sicher auch nicht witzig, aber immer noch eine angenehmere Lektüre als Hasskommentare im Internet.

Wechseljahre: Frauen werden alt, Männer markant?

Sonntag, 29. August 2010

Vor einigen Tagen hatte Sean Connery Geburtstag. Der James Bond der 60er Jahre ist 80 geworden. Das könnte mir eigentlich egal sein. Stars und Promis sind nicht mein Thema. Trotzdem lässt mich eines nicht los: Wie kann ein Mann in diesem Alter noch so attraktiv sein? Es ist doch immer das Gleiche. Frauen werden alt, Männer markant. Die Welt ist ungerecht!

Eine kurze missgünstige Recherche in Internet und wahrem Leben hat mich allerdings auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nicht jeder gereifte Herr bietet den virilen Charme des 007 i.R. Dank Kahlköpfigkeit und Plauze ist die Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ruckzuck wieder hergestellt.

„Auch das grünste Gras wird Heu.“ konnte ich mit grimmiger Freude in den Aphorismen der heutigen Sonntagszeitung lesen. Na, das ist doch mal eine ehrliche Aussage. Aber besonders tröstlich ist sie irgendwie auch nicht.

(Bild: ©istockphoto.co_Yuri_Arcurs)

Weibliche Idealmaße: hohe Mathematik!

Montag, 12. Juli 2010

90, 60, 90 – die Traummaße für den weiblichen Körper lassen sich auf eine einfache Formel bringen und mathematisch sogar noch differenzieren: Wenn der Taillenumfang dividiert durch den Hüftumfang einen Wert von etwa 0,7 ergibt, so gilt der Frauenkörper als attraktiv. Schön, dass man so klare Zielvorgaben hat. Da weiß man doch, woran man ist.

Geht es um die Beschreibung der männlichen Formen, werden zentimetergenaue Mess-Ergebnisse allenfalls in Detailfragen diskutiert. Hohe Mathematik ist hier nicht gefragt. Im Großen und Ganzen gilt: Attraktiv sind breite Schultern, kräftige Oberarme, ein flacher Bauch und ein knackiger Po. Der Traummann ist groß, schlank und hat eine gut ausgebildete Muskulatur.

Zwar sind die Zeiten der Mammutjagd vorbei, doch Männermuckis stehen bei Frauen noch immer hoch im Kurs. Evolutionsbiologisch eine klare Sache: Es lockt die Kraft der Lenden. Ein starker Männerkörper signalisiert einen hohen Testosteronspiegel und verspricht gute Chancen auf gesunden Nachwuchs.

(Bild: ©istockphoto.com_Rakoskerti)

Waschbrettbauch und Lidstrich

Dienstag, 03. November 2009

Also mal ganz ehrlich: Wann finden wir Frauen einen Mann so richtig toll? Wenn er ein markantes Gesicht hat, breite Schultern und einen flachen Bauch? Wenn er zärtlich ist, witzig und intelligent? Oder machen uns – Hand aufs Herz! – die klassischen Statussymbole, schwach: Das tolle Auto, der interessante Beruf, die luxuriöse Einladung ins Sterne-Restaurant?

Die männliche Attraktivität ist vielschichtig und wird von vielen Faktoren beeinflusst. Das hat Vorteile. So hat jeder eine Chance. Schließlich sind auch die weiblichen Vorlieben breit gefächert.

Das Aussehen eines Mannes macht nur einen kleinen Teil des Gesamteindrucks aus. Reine Schönheit – oder gar die eitle Beschäftigung mit dem eigenen Aussehen – wird unter Männern sogar eher misstrauisch beäugt und als unmännliche Schwäche ausgelegt. Schönheit gilt als Domäne der Weiblichkeit. Lidstrich und Lippenstift bleiben tabu! Ein richtiger Mann will als Kerl gelten, nicht als Schönling – und auf keinen Fall als unmännlich und schwach!

Doch warum sollten Männer mit ihren Reizen geizen? Ein Mann, der auf ein attraktives Äußeres achtet, erfreut das Auge und belebt die Sinne … Es wäre doch schade, darauf verzichten zu müssen!

Sexy Sixpack: Die entspannende Wirkung eines kleinen Bauchansatzes

Dienstag, 16. Juni 2009

attraktivitaetMänner speichern überflüssige Kalorien als Fettpolster in der Körpermitte. Die männliche Problemzone Nr. 1 ist der Bauch. „Weg mit der Wampe!“ ist damit auch das erste Ziel der meisten Männer auf dem Weg zu einem attraktiven Körper.

Richtige Kerle geben sich mit dieser minimalistischen Zielformulierung nicht zufrieden. Sie kämpfen um eine ganz besondere Trophäe: den Waschbrettbauch – Inbegriff des virilen Sexappeals. Die wohl definierte Bauchmuskulatur – bretthart, fettfrei und gut konturiert – hat sich zum Statussymbol körperbewusster Männer entwickelt.

Tipps zum Training, zum effizienten Workout, gibt es viele. Doch der Weg zum Superbody ist weit. In einem sexy Sixpack steckt eine Menge Arbeit: Situps, Crunches und Liegestütz in unzähligen Wiederholungen. „Eat smart, train hard!“ – Tja, das ist kein Spaziergang, meine Herren!

Nicht jeder hat genügend Disziplin, das regelmäßige Training durchzuhalten. Das ist verständlich. Doch Männer, denen der Waschbrettbauch versagt bleibt, können sich damit trösten, dass viele Frauen – angesichts eigener Unzulänglichkeiten – die entspannende Wirkung eines leichten Bauchansatzes sehr wohl zu schätzen wissen!

Der kleine Unterschied

Freitag, 03. April 2009

Ab und zu bekomme ich Rundmails mit „humoristischem Anhang“. Oft lösche ich sie ja – ungelesen! Manchmal ist aber wirklich was Nettes dabei. Z.B. folgende Beschreibungen eines gemeinsamen Abends – aus „ihrer“ und „seiner“ Sicht.

Ihr Tagebuch:

Am Samstagabend hat er sich echt komisch verhalten. Wir wollten ja noch auf ein Bier ausgehen. Ich kam blöderweise zu spät – womöglich war er deswegen sauer.
Irgendwie kamen wir gar nicht miteinander ins Gespräch und ich hab dann vorgeschlagen , dass wir woanders hingehen, wo man sich besser unterhalten kann. Er war zwar einverstanden, blieb aber total schweigsam und abwesend. Ich fragte schließlich, was los wäre und ob ich ihn vielleicht geärgert hätte. Aber er meinte nur, es wäre nichts und es hätte nichts mit mir zu tun. Ich sollte mir keine Sorgen machen.

Auf der Heimfahrt habe ich ihm dann gesagt, dass ich ihn liebe, aber er hat gar nicht groß drauf reagiert. Das versteh’ ich nicht. Warum hat er nicht einfach gesagt „Ich liebe Dich auch“? Als wir nach Hause kamen, fühlte ich, dass wir uns fremd geworden sind, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben wollte. Er saß nur da und schaute fern – er schien so weit weg.

Schließlich bin ich dann ins Bett gegangen. Er kam 10 Minuten später nach und zu meiner Überraschung hat er auf meine Liebkosungen reagiert und wir haben uns geliebt. Aber irgendwie hatte ich immer noch das Gefühl, dass er abgelenkt und mit seinen Gedanken weit weg war. Schließlich wollte ich offen mit ihm über alles reden, aber da war er schon eingeschlafen. Ich hab dann geheult. Ich bin fast sicher, dass er eine andere hat. Das kommt mir alles so sinnlos vor.

Sein Tagebuch:

Heute hat Bayern München verloren. Aber wir hatten prima Sex.

Dreamboy

Mittwoch, 04. März 2009

traummannHin und wieder kaufe ich „Trottwar – die Straßenzeitung“. Zugegeben, manchmal bleibt sie ungelesen liegen, aber ich möchte meinen Lieblingsverkäufer nicht enttäuschen.

Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe: Männer! Das ist doch mal was! Diesmal habe ich alles gelesen. Unter anderem diesen netten Artikel über den Traummann einer Frau im Wandel der Zeit:

Der ideale Mann …

… einer 25-Jährigen:
sieht gut aus,
hat Charme,
ist reich,
ein guter Zuhörer,
gut trainiert,
und ein fantasievoller und romantischer Liebhaber

… einer 42-Jährigen:
ist nicht zu hässlich (Glatze ist o.k.),
wenn ich mit ihm spreche, nickt er meist an den richtigen Stellen,
ist ausreichend trainiert, um Möbel umstellen zu können,
und zieht Hemden an, die auch den Bauch bedecken

… einer 52-Jährigen:
schläft nicht ein, wenn ich ihm wichtige Angelegenheiten mitteile,
erzählt nicht zu oft den gleichen Witz,
ist ausreichend trainiert, um sich an Wochenenden aus dem Sofa zu erheben,
rasiert sich zumindest an manchen Wochenenden

… einer 62-Jährigen:
erinnert sich daran, wo das WC ist,
schnarcht leise beim Schlafen,
ist ausreichend trainiert, um selbst zu stehen,
erinnert sich daran, dass Wochenende ist

… einer 72-Jährigen:
atmet,
benutzt selbständig das WC

Ganz schön scharf, die Maschine!

Montag, 23. Februar 2009

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind manchmal gnadenlos unromantisch. So z.B. das Ergebnis einer Untersuchung der US-amerikanischen Psychologin Susan Fiske. Sie hat herausgefunden, dass Männer beim Betrachten von Fotos leicht bekleideter Frauen mit einer verstärkten Erregung der Gehirnzonen reagieren, die der „Handlungsvorbereitung“ dienen. Es sind die gleichen Hirnregionen, die auch beim Anblick von Schraubenschlüsseln und Heimwerkermaschinen (!!!) aktiviert werden.
Also, irgendwie finde ich das ziemlich ernüchternd.

Kleine Neuigkeiten aus der Wissenschaft: Tiefe Stimmen lassen Frauen kalt

Sonntag, 01. Februar 2009

©ifotolia

Eine wohlklingende Männerstimme kann auf Frauen sehr erotisch wirken. Das ist bekannt. Entscheidend für den Sex im Sound ist allerdings nicht – wie meist angenommen – die Tiefe der Stimmlage. Nicht der Bass macht Frauen beben, es ist der klare Klang, der ihre Herzen höher schlagen lässt.

Attraktiv sind Stimmen, die Souveränität vermitteln. Dazu gehören eine individuelle, natürliche Tonlage und ein angemessenes Sprechtempo – so eine Studie des Frankfurter Institute for Advanced Studies (FIAS). Eine langsame Sprechweise und Verzögerungslaute wie „Äh“ und „Ehm“ mindern die Chancen beim anderen Geschlecht deutlich. Das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen.

Vom Klang einer Stimme auf das Äußere eines Sprechers zu schließen, ist nach Meinung der Wissenschaftler unmöglich. Einzige Ausnahme: Männer neigen dazu, langsamer zu sprechen, wenn sie stark zunehmen. Dicker werdende Frauen ändern dagegen ihre Sprechgeschwindigkeit nicht.

(Bild: ©fotolia)


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