Mit ‘pränatale Diagnostik’ getaggte Artikel

Pränatal-Moovies im Internet

Dienstag, 12. September 2017

youtube_pregnancy_klUltraschallbilder eines ungeborenen Kindes sind immer faszinierend. 3D-Ultraschallaufnahmen sind – zumindest für medizinische Laien – dabei besonders beeindruckend.

Manchmal gelingt auch die Aufnahme bewegter Sequenzen, kleine Videofilme, ein sogenannter 4D-Ultraschall. Doch das ist nicht garantiert und klappt nur bei sehr guten Schallbedingungen und einer günstigen Lage des Kindes.

Gut also, dass es das Internet gibt. So können wir uns jederzeit ansehen, was moderne bildgebende Verfahren aus dem Dunkel des Mutterleibs ans Tageslicht zaubern können. So zum Beispiel ein kleines Video eines ungeborenen Kindes in der 30. Schwangerschaftswoche – Aufnahmen, die übrigens nicht per Ultraschall sondern durch ein MRT, eine Magnetresonanztomografie gemacht wurden.

MRI during pregnancy

Pränatale Diagnostik Stuttgart: Down Syndrom Bluttest

Samstag, 10. Dezember 2016

Down Syndrom BluttestDen pränatalen DNA-Test zur frühzeitigen Feststellung einer Trisomie (z.B. Down Syndrom) gibt es nun schon seit einigen Jahren. Immer häufiger nutzen werdende Eltern dieses Angebot der nicht-invasiven pränatalen Diagnostik. Auch in unserer Praxis gehört der „Harmony-Test“ zum Alltag.

Über eine einfache Blutuntersuchung der werdenden Mutter lässt sich die Wahrscheinlichkeit ermitteln, mit der das ungeborene Kind eine Trisomie oder eine Störung der Geschlechtschromosomen hat. Der Bluttest kann schon ab der 11. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden und hat bei der Trisomie 21 eine Entdeckungsrate von über 99%.

Eine Treffsicherheit von fast 100% ist beeindruckend. Ein unauffälliges Testergebnis kann leicht den Eindruck vermitteln, auch weitere mögliche Behinderungen des Ungeborenen seien damit ausgeschlossen. Doch diese Sicherheit ist trügerisch. Der pränatale DNA Test eignet sich allein zur Risikoberechnung bestimmter Chromosomenstörungen und sollte nur in Kombination mit einem feindiagnostischen Ultraschall durchgeführt werden.

Der pränatale DNA-Test ist umstritten und löst immer wieder Diskussionen aus. Die Kritiker warnen vor einer zunehmenden frühen Selektion von Behinderten. Tatsächlich entscheiden sich die meisten werdenden Eltern nach einer Down-Syndrom-Diagnose für den Abbruch der Schwangerschaft. Kommt unter natürlichen Bedingungen eines von ca. 660 Kindern mit einer Trisomie 21 auf die Welt, so sind es heute in Deutschland weniger als eines von 2000 Kindern. Die Befürworter hingegen betonen, dass der Einsatz des harmlosen Tests zu einem Rückgang invasiver Untersuchungen wie z.B. Fruchtwasseruntersuchungen führt und damit die Zahl der eingriffsbedingten Fehlgeburten senkt.

Die Entscheidung für oder gegen einen solchen Test ist nicht leicht und muss gut überlegt sein. Werdende Eltern sollten sich frühzeitig und umfassend informieren.

Pränataler DNA-Test, Down Syndrom Bluttest

(Bild: ©iStockphoto.com/YinYang)

Pränataldiagnostik: Recht auf Nichtwissen

Montag, 14. März 2016
14. SSW_2D_US

14. Schwangerschaftswoche

Ein lesenswerter Artikel auf Spiegel online:

In der Schwangerschaft begleitet viele Frauen die Angst, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmen könnte. Die Pränataldiagnostik kann Hinweise auf Krankheiten liefern, birgt aber auch das Risiko falscher Diagnosen und einer großen psychischen Belastung für die Eltern.

Daher sollte man sich vor einer solchen Untersuchung überlegen, welche Folgen ein auffälliger Befund hätte. Am Ende steht oft die Frage: Würde man das Kind bekommen wollen, auch wenn es möglicherweise krank oder behindert ist?



  Untersuchungen während der Schwangerschaft

Mutterschaftsvorsorge: Wichtige Tests
werden von den Krankenkassen nicht übernommen

Dienstag, 23. Juni 2015

istockphoto.com_trait2lumiere_klDie individuellen Gesundheitsleistungen – „IGeL“ – als zusätzliches Angebot in Arztpraxen sind ein beliebtes Thema in der Presse. Die Berichterstattung ist in der Regel kritisch. Es ist von „Abzocke durch die Ärzte“ die Rede und von unnötigen Untersuchungen. Fast alle Artikel verweisen auf den IGeL-Monitor, der Patienten über Sinn und Unsinn der angebotenen Leistungen informieren, bei Entscheidungen helfen und „vor Schaden bewahren“ soll.

Nur wenige der individuellen Gesundheitsleistungen werden im IGeL-Monitor positiv bewertet – was den Schluss nahe legt, dass nur gut und notwendig ist, was auch von den Kassen bezahlt wird. Dass der IGeL-Monitor selbst vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen in Auftrag gegeben ist, ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Information.

IGeL-Leistungen kommen in der Presse nicht gut weg. Erwähnenswert ist deshalb eine Meldung, die das Problem aus einer anderen Perspektive betrachtet. So ist derzeit auf welt.de zu lesen, dass viele Schwangere auf wichtige Tests verzichten, wenn sie nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Eine bedenkliche Entwicklung, denn die Folgen einer Infektion z.B. mit Toxoplasmose und B-Streptokokken können für das Kind dramatisch sein.

Ärzte fordern die Übernahme der Labortests in die Regelversorgung der Schwangeren. Da dies in einigen europäischen Ländern bereits Standard ist, stehen die Chancen gut, dass sich die Richtlinien auch in Deutschland ändern. Bis es soweit ist, bleibt nur eins: IGeL.

Mutterschaftsvorsorge: erweiterte Labordiagnostik

(Bild: ©iStockphoto.com)

Pränatale Diagnostik mit modernster Technik:
Unser neues Ultraschallgerät

Donnerstag, 23. April 2015

Ultraschall_voluson-e10Seit einigen Wochen haben wir ein neues Ultraschallgerät. Ein tolles Teil, beeindruckende Technik. Waren schon seine Vor- und Vor-Vorgänger gut, ist unser Neuzugang nun noch und noch-noch besser!

Speziell entwickelt für die moderne Frauenheilkunde – insbesondere für die pränatale Diagnostik – ermöglicht das neue Ultraschallgerät durch eine höhere Auflösung, größere Rechenleistung und schnellere Datenübertragung eine besonders gute Darstellung der untersuchten Strukturen. Dies ist eine wichtige technische Grundlage für frühe und genaue Diagnosen.

Die pränatale Diagnostik ist ein anspruchsvolles Gebiet der modernen Medizin. Entscheidend für Qualität und Aussagekraft der vorgeburtlichen Untersuchungen ist neben dem Können und der Erfahrung des untersuchenden Arztes eine technische Ausstattung auf allerneuestem Stand.

Die umfassende Schwangerschaftsbetreuung gehört zu den Schwerpunkten unserer Praxis. Wir freuen uns, dass wir Untersuchungen wie das Ersttrimesterscreening mit Nackentransparenzmessung und den feindiagnostischen Organultraschall (Degum II)   weiterhin auf hohem technischen Niveau durchführen können. 3D/4D-Technologie und die Ultraschall-Dokumentation über das Programm FetView sind auch beim neuen Gerät eine Selbstverständlichkeit.

FetView –
ideale Software für Gynäkologen und ihre Patientinnen

Mittwoch, 22. Oktober 2014

iphone6_2 Kopie

Vor fünf jahren haben wir in unserer praxis die software für die auswertung der us-untersuchungen eines großen us-herstellers installiert. Dazu mussten wir für den ganzen tag den praxisbetrieb einstellen, damit zwei it-spezialisten eine workstation, die ultraschallanbindung und das programm auf zwei computern lauffähig machen konnten. Das ergebnis war äußerst enttäuschend, was die leistung und bedienungsfreundlichkeit anging. Mit dem programm kamen unsere mitarbeiterinnen nicht zu recht. Über die kosten für das programm, die installation und jährliche lizenzen ganz zu schweigen. Nach frustrierenden zwei monaten war der geduldsfaden gerissen und das programm musste nur weg.

In unserer praxis haben wir an FetView mitgearbeitet. Die installation dauerte nicht mehr als 10 minuten und wir konnten loslegen! Für 88 euro im monat kann man rasch professionelle berichte erstellen, die man als pdf in der karteikarte ablegen kann. Jeder arzt kann die einstellungen seinen fähigkeiten und kenntnissen anpassen und muss sich nicht durch endlose menüs durchklicken. Und unsere patientinnen sind von der möglichkeit begeistert, die us-bilder online mit freunden und verwandten zu teilen.

Man merkt deutlich den unterschied zwischen der software von heute und aus dem vorigen jahrhundert! Wir konnten beide im praxistest vergleichen…

P.Dostal

Pränatale Sonographie: Was ist am Doppler doppelt?

Mittwoch, 25. Januar 2012

Geht es um die schlichten Dinge des Lebens, sind auch hintersinnige Fragen schnell beantwortet. Frage: „Was ist am Doppler doppelt?“ Antwort: „Die Menge.“ Ein klarer Fall von „mal zwei“, wenn es beispielsweise um das bayrische Doppelmaß für Bier oder den Doppelliter Wein in Österreich geht.

Handelt es sich jedoch um den „Doppler“ in der Medizin, sollte man lieber nüchtern bleiben, denn hier liegen die Dinge komplizierter. Frage: „Was ist am Doppler doppelt?“ Antwort: „Nichts.“ Wenn hier von „Doppler“ gesprochen wird, ist die Doppler-Sonographie gemeint, die nach dem österreichischen Physiker und Mathematiker Christian Doppler benannt wurde.

Christian Doppler hat nämlich 1842 als erster ein physikalisches Phänomen beschrieben, das heute als „Doppler-Effekt“ bezeichnet wird. Der Doppler-Effekt beruht auf der Tatsache, dass sich die Frequenz von Wellen verändert, wenn sich Quelle und Beobachter einander nähern oder sich voneinander entfernen. Das hört sich schwierig an, aber ein typisches Beispiel für den Doppler-Effekt kennen wir alle: die Tonänderung beim Tatü Tata eines vorbeifahrenden Rettungswagens. Nähert sich der Wagen, ist der wahrgenommene Ton höher als im Stand, wenn er sich entfernt, ist er tiefer.

Pränatale Diagnostik:
Von der Fledermaus zum 3D-Ultraschall

Freitag, 06. Januar 2012

Von der Fledermaus-Beobachtung im 18. Jahrhundert bis zur modernen medizinischen Sonographie war es ein weiter Weg. Der Durchbruch in der Entwicklung der heutigen Technologie war geschafft, als es möglich war, Ultraschallwellen gezielt zu erzeugen.

Die ersten medizinischen Ultraschallbilder gelangen in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts. An eine mehrdimensionale Darstellung allerdings war noch nicht zu denken. Doch immerhin ließen sich beispielsweise Gallensteine sicher diagnostizieren. Interessantes Detail der Geschichte: Die Patienten saßen bei der Untersuchung im Wasser, das als Leitmedium für die Schallwellen genutzt wurde.

Die weitere technologische Entwicklung war rasant. Brauchte der Aufbau eines Ultraschallbildes anfangs noch soviel Zeit, dass sich eine sonographische Untersuchung nicht für die klinische Praxis eignete, sind heute dreidimensionale Darstellungen in Echtzeit möglich (3D-/4D-Ultraschall). Auch die Badewanne konnten die Patienten inzwischen verlassen. Ein Gel zwischen Haut und Schallkopf sorgt nun für eine optimale Schallübertragung.

Die Gynäkologie zählte zu den ersten Anwendungsgebieten der Sonographie als bildgebendes Verfahren. Mittlerweile ist die Ultraschalldiagnostik fester Bestandteil der modernen Mutterschaftsvorsorge. Zunehmend werden auch außerhalb einer streng medizinischen Fragestellung die Möglichkeiten der Schwangerschaftssonographie genutzt. Das „Baby-Fernsehen“ wird immer beliebter und der Ultraschall entwickelt sich zum Event. Selbst wer keine umfassende pränatale Diagnostik anstrebt, wirft gern mal einen Blick in die Kinderstube oder zeigt stolz Fotos vom noch ungeborenen Sprössling im 3D-Format.

Pränataler Ultraschall: Am Anfang war die Fledermaus

Donnerstag, 05. Januar 2012

Die Ultraschalldiagnostik ist aus der modernen Schwangerschaftsbetreuung nicht mehr wegzudenken. Von der Feststellung der Schwangerschaft, über die Nackentransparenzmessung, den feindiagnostischen Organultraschall und die farbcodierten Doppler-Untersuchungen, bis hin zur Untersuchung kurz vor der Geburt, liefern die faszinierenden Bilder aus dem Körperinneren wichtige Informationen über die Entwicklung des Ungeborenen. Grund für eine kleine Ultraschall-Serie:

Ultraschall geballte Physik. Da mag sich Mancher grausen und so beginnen alle populärwissenschaftlichen Abhandlungen mit der Fledermaus, die bekanntlich hören kann, was uns Menschen verborgen bleibt. Diese besondere Fähigkeit wurde bereits 1774 von einem italienischen Priester und Naturforscher beobachtet und als geheimnisvoller „Sechster Sinn“ beschrieben.

Mittlerweile ist das physikalische Phänomen des unhörbaren Schalls gut erforscht. Wir wissen, dass die Fledermaus-Frequenz im Ultraschallbereich zwischen 15 kHz und 80 kHz liegt, und dass die fliegenden Kleinsäuger wahre Meister der Schallortung sind. Auch wenn die Fledermaus nicht das einzige Tier mit ultrastarken Lauschern ist, wurde sie zum Sinnbild des Ultraschalls schlechthin und ziert als Wappentier das Logo der Deutschen Gesellschaft für Ultraschallmedizin (DEGUM).

Mutterschaftsrichtlinien: Was zahlt die Kasse?

Montag, 28. März 2011

schwangerWerdende Eltern wollen das Beste für ihr Baby. Sie wollen gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind so gering wie möglich halten und eine optimale Betreuung während der Schwangerschaft. Das ist das selbstverständliche Recht verantwortungsvoller Eltern. Klärungsbedarf gibt es erst dann, wenn es um die Kosten geht: Was zahlt die Kasse, was zahlt sie nicht?

Entscheidungsgrundlage für die Kostenübernahme einzelner Untersuchungen sind die „Mutterschaftsrichtlinien“, die vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen erarbeitet wurden. Darin findet sich der Hinweis, dass die ärztliche Betreuung der gesetzlich Versicherten „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ zu sein hat. Auf gut Deutsch: Die Kasse zahlt nicht alles.

Gesundheitspolitisch gesehen ist die Beschränkung der Kostenbelastung der Krankenkassen nachvollziehbar, denn nur so lässt sich die medizinische Grundversorgung aller Versicherten garantieren. Für viele Eltern ist es jedoch ärgerlich, wenn sie trotz steigender Versicherungsbeiträge für einzelne Leistungen einer umfassenden Mutterschaftsvorsorge selbst aufkommen müssen.

Informieren Sie sich selbst! Mutterschaftsrichtlinien

(Bild: ©istock.com_MariyaL)


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