Mit ‘Schwangerschaft’ getaggte Artikel

Corona-Impfung: Schwangere und Neugeborene schützen!

Donnerstag, 07. Januar 2021

istockphoto.com_trait2lumiere_klSchwangere können sich erst einmal nicht gegen das Corona-Virus impfen lassen.
Der Grund ist einfach: Noch fehlen die wissenschaftlichen Daten zu Wirkungsweise und Verträglichkeit des Corona-Impfstoffes während der Schwangerschaft.

Werdende Mütter und Kinder unterliegen einem besonderen Schutz und gehören schon aus ethischen Gründen prinzipiell nicht zu den Testpersonen bei der Neuentwicklung eines Medikaments. Für sie ist ein Impfstoff gegen COVID 19 also noch nicht zugelassen.

Empfohlen wird hingegen die Impfung für die engen Kontaktpersonen von Schwangeren.
Sie zählen, zu der Gruppe, die mit „hoher Priorität“ geimpft werden soll – so die Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums.

Diese Impfempfehlung sollten alle, die davon betroffen sind, ernst nehmen – auch wenn sie sich selbst als „ungefährdet“ betrachten. Die Impfung gegen SARS-CoV2 ist für werdende Väter, Familienmitglieder sowie alle, die beruflich mit Schwangeren zu tun haben, ein Akt der Rücksichtnahme und Solidarität. Denn entgegen einer anfänglich Vermutung der Wissenschaftler deuten neueste Studienergebnisse darauf hin, dass bei Schwangeren ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf nicht auszuschließen ist.
(Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.)

Für alle, die sich informieren wollen:

Corona-Schutzimpfung: FAQ

Die YouTube-Playlist des RKI

 

Corona: Informationen für unsere Patientinnen

Dienstag, 17. März 2020

CoronaUnsere Praxis hat geöffnet und die Sprechstunde läuft zu den normalen Öffnungszeiten.

Wenn Sie Ihren Termin absagen oder verschieben möchten, geben Sie uns bitte möglichst frühzeitig Bescheid. Am besten geht das per E-Mail, da die Telefonleitungen häufig überlastet sind.

Wenn Sie Ihren Termin wahrnehmen möchten, betreten Sie die Praxis bitte ohne Begleitung und mit einem Mund-Nasen-Schutz. Beachten Sie bitte auch die üblichen Abstandsregeln.

Um ein übervolles Wartezimmer zu vermeiden, können Sie nach der Anmeldung die Praxis nochmal verlassen. Wir vereinbaren einen telefonischen Aufruf.

Unseren schwangeren Patientinnen, die sich verständlicherweise Sorgen machen und viele Fragen haben, empfehlen wir folgende Information:

FAQ für schwangere Frauen und ihre Familien

Mutterschutz: Neue Regelungen 2018

Freitag, 05. Januar 2018

Schwangerschaft_TippsDer Mutterschutz war in die Jahre gekommen. Seit 1952 hatte sich kaum etwas an den gesetzlichen Regelungen zum Schutz schwangerer Frauen und Mütter getan. Seit Beginn des neuen Jahres ändert sich das nun.

Das Mutterschutzgesetz wurde modernisiert und der heutigen Lebenswirklichkeit angepasst. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören

  • die Ausweitung des Schutzes auch auf Schülerinnen und Studentinnen
  • die Verlängerung der Schutzfrist bei Früh- und Mehrlingsgeburten sowie bei einem Kind mit Behinderung
  • der besondere Kündigungschutz bei einer Fehlgeburt nach dem 4. Monat
  • die Verpflichtung des Arbeitgebers für einen gefahrlosen Arbeitsplatz zu sorgen
  • die individuelle Gestaltungsmöglichkeit von Feiertags- und Nachtarbeit (bis 22.00 Uhr)

Schwangere und Mütter sollten sich über den Schutz, der ihnen und ihrem Kind in dieser besonderen Lebensphase zusteht, gut informieren:

Mutterschutzgesetz

Alkohol in der Schwangerschaft:
Null-Promille ohne Wenn und Aber!

Freitag, 20. Januar 2017

Während der Schwangerschaft gilt die Null-Promille-Grenze. Ohne Wenn und Aber. Denn auch geringe Mengen an Alkohol können schwere Schäden beim Ungeborenen hervorrufen.

Wer allerdings vermutet, das sei allgemein bekannt und akzeptiert, wird durch die erschreckenden Zahlen einer neuen Untersuchung eines Besseren belehrt: Weltweit trinkt fast jede zehnte werdende Mutter Alkohol. In Deutschland greift sogar jede vierte Schwangere zum Glas.

Eine breite Aufklärung tut not. In Europa leiden rund 37 von 10.000 Neugeborenen an den Folgen des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft. Damit tritt das fetale Alkoholsyndrom häufiger auf als die Trisomie 21 (Down-Syndrom).

Spiegel Online: Schwangerschaft und Alkohol
BZgA: Infos für Schwangere
Tipps für die Schwangerschaft

(Bild: ©iStockphoto.com)

Hebammensprechstunde in Stuttgart

Freitag, 20. Mai 2016

Hebammensprechstd._kl.Es ist in Stuttgart nicht einfach, eine Hebamme zu finden, die die Betreuung während der Schwangerschaft und in der Zeit nach der Geburt übernehmen kann. Doch der Bedarf an professioneller Unterstützung für werdende Mütter und Wöchnerinnen ist groß.

Um den Versorgungsengpass etwas zu entschärfen, bietet pro familia Stuttgart nun eine offene Hebammensprechstunde an. Das Angebot richtet sich an alle werdenden Mütter und Väter, die Fragen zu den Veränderungen in der Schwangerschaft oder zur Entwicklung ihres Kindes haben.

Sie erhalten Informationen z.B. bei Beschwerden und zur richtigen Ernährung und werden bei der Suche nach einem Geburtsvorbereitungskurs sowie der passenden Entbindungsklinik unterstützt. Die Beratung ist vertraulich und kostenlos.

Die offene Hebammensprechstunde findet jeden ersten Montag im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr in der Theodor-Heuss-Str. 23 in Stuttgart statt.
Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Um Wartezeiten und Terminverschiebungen zu vermeiden, bittet pro familia jedoch um eine telefonische Anmeldung unter 0711 – 656 790-6

Offene Hebammensprechstunde in Stuttgart

 

Pränataldiagnostik: Recht auf Nichtwissen

Montag, 14. März 2016
14. SSW_2D_US

14. Schwangerschaftswoche

Ein lesenswerter Artikel auf Spiegel online:

In der Schwangerschaft begleitet viele Frauen die Angst, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmen könnte. Die Pränataldiagnostik kann Hinweise auf Krankheiten liefern, birgt aber auch das Risiko falscher Diagnosen und einer großen psychischen Belastung für die Eltern.

Daher sollte man sich vor einer solchen Untersuchung überlegen, welche Folgen ein auffälliger Befund hätte. Am Ende steht oft die Frage: Würde man das Kind bekommen wollen, auch wenn es möglicherweise krank oder behindert ist?



  Untersuchungen während der Schwangerschaft

Schwangerschaft: Toxoplasmose-Gefahr unterschätzt?

Mittwoch, 09. März 2016
37. Schwangerschaftswoche

37. Schwangerschaftswoche

Wir wissen das: Nicht alle Untersuchungen, die empfehlenswert sind, werden auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Das mag ärgerlich oder auch fragwürdig sein, wenn dies die medizinische Betreuung während einer Schwangerschaft betrifft. Schließlich möchten alle werdenden Eltern das Beste für ihr Kind.

Doch auch die Mutterschaftsrichtlinien basieren nicht nur auf medizinischen Erkenntnissen, sondern auch auf einer wirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Berechnung. Umso wichtiger ist es, sich selbst gut zu informieren, um entscheiden zu können, welche Untersuchungen über die Routinemaßnahmen hinaus sinnvoll sind.

Neue medizinische Erkenntnisse betreffen die Gefahr einer Toxoplasmose-Infektion während der Schwangerschaft, die offenbar häufig unterschätzt wird. Der Test, der Aufschluss darüber gibt, ob eine Schwangere gegen eine Toxoplasmose-Infektion immun oder durch eine Erstinfektion gefährdet ist, wird von den Kassen bislang nur übernommen, wenn ein begründeter Infektionsverdacht vorliegt. Die Durchführung des Tests als individuelle Gesundheitsleistung, d.h. auf eigene Kosten, ist aber durchaus empfehlenswert.

Allen, die sich informieren möchten, empfehlen wir folgende Artikel:

Spiegel-online: Toxoplasmose-Gefahr unterschätzt

Deutsches Ärzteblatt: Toxoplasmose häufig unentdeckt

Kinderwunsch: Schwanger trotz Krebs

Mittwoch, 07. Oktober 2015

schwangerDer Wunsch nach einem eigenen Kind  kann – zumindest für einige junge Frauen – auch nach einer Krebsbehandlung noch in Erfüllung gehen. Die Entnahme von Eierstock-Gewebe vor der Therapie und eine anschließende Rückübertragung hätten in einer Studie bei jeder dritten Frau zu einer erfolgreichen Schwangerschaft geführt – so das Ergebnis einer Forschung an der Universitätsklinik Kopenhagen.

Bislang wurden in solchen Fällen Eizellen eingefroren, um über eine spätere künstliche Befruchtung eine erfolgreiche Familienplanung zu ermöglichen. Nun eröffnet sich die Chance, die Fruchtbarkeit der betroffenen Frauen zu erhalten. Mehr …

(Bild: ©istock.com_MariyaL)

Stuttgarter Geburtskliniken im Konkurrenzkampf

Samstag, 08. August 2015

c2a9istockphotocom_-jaroonGute Nachrichten für werdende Eltern: Dank steigender Entbindungszahlen befinden sich die Stuttgarter Geburtskliniken im Konkurrenzkampf und werben mit neuen und familiengerechten Angeboten um die Schwangeren.

Konkurrenz beflügelt den Service. Neben Entspannungsbädern, freundlich eingerichteten Wehenzimmern, werden – so die Ankündigung – nun auch eine kostenlose Übernachtung für Väter im Familienzimmer und ein zusätzlicher Betreuungstag für Mutter und Kind angeboten.

Geburten sind nur eingeschränkt planbar. Ob der Geburtsverlauf zulässt, es sich im Wehenzimmer gemütlich zu machen, ist  nicht vorherzusehen.  „Offen bleiben für alle Entwicklungen!“ ist in diesem Zusammenhang sicher ein guter Tipp.
Dennoch ist es natürlich wichtig, sich über die Angebote gut zu informieren und die passende Entbindungsklinik sorgfältig auszuwählen. Medizinische Betreuung, Wohnortnähe, Atmosphäre und Vertrauensverhältnis müssen stimmen.

Übrigens: Unsere Patientinnen können nach der Geburt auf unserer website ihre Entbindungsklinik bewerten und so andere werdende Eltern bei der Suche nach einer passenden Klinik unterstützen:

  Entbindungsklinik bewerten

(Bild: ©istockphoto.com_ jaroon)

Schwangerschaft: Im Dschungel der guten Ratschläge

Donnerstag, 02. Juli 2015

Schwangerschaft_TippsWerdende Mütter können sich vor gut gemeinten Ratschlägen oft kaum retten. Lebenspartner, Freundinnen, Mütter, Groß- und Schwiegermütter – alle haben einen Tipp zur gesunden Lebensführung beizusteuern.

Der geschwätzigste aller Ratgeber ist allerdings das Internet. Schwangere tun gut daran, gelassen zu bleiben und Dr. Google nicht alles zu glauben.

Ab und an sind jedoch auch seriöse und informative Veröffentlichungen im Netz zu finden. So zum Beispiel auf www.familienplanung.de, der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Lesenswert ist auch ein Artikel auf Spiegel.online zur Ernährung in der Schwangerschaft. Die Empfehlungen zum Speiseplan sind übersichtlich zusammengestellt und beschränken sich auf das wirklich Notwendige.

Tipps für die Schwangerschaft

(Bild: ©iStockphoto.com)


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