Mit ‘Schwangerschaft’ getaggte Artikel

Mutterschutz: Neue Regelungen 2018

Freitag, 05. Januar 2018

Schwangerschaft_TippsDer Mutterschutz war in die Jahre gekommen. Seit 1952 hatte sich kaum etwas an den gesetzlichen Regelungen zum Schutz schwangerer Frauen und Mütter getan. Seit Beginn des neuen Jahres ändert sich das nun.

Das Mutterschutzgesetz wurde modernisiert und der heutigen Lebenswirklichkeit angepasst. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören

  • die Ausweitung des Schutzes auch auf Schülerinnen und Studentinnen
  • die Verlängerung der Schutzfrist bei Früh- und Mehrlingsgeburten sowie bei einem Kind mit Behinderung
  • der besondere Kündigungschutz bei einer Fehlgeburt nach dem 4. Monat
  • die Verpflichtung des Arbeitgebers für einen gefahrlosen Arbeitsplatz zu sorgen
  • die individuelle Gestaltungsmöglichkeit von Feiertags- und Nachtarbeit (bis 22.00 Uhr)

Schwangere und Mütter sollten sich über den Schutz, der ihnen und ihrem Kind in dieser besonderen Lebensphase zusteht, gut informieren:

Mutterschutzgesetz

Alkohol in der Schwangerschaft:
Null-Promille ohne Wenn und Aber!

Freitag, 20. Januar 2017

Während der Schwangerschaft gilt die Null-Promille-Grenze. Ohne Wenn und Aber. Denn auch geringe Mengen an Alkohol können schwere Schäden beim Ungeborenen hervorrufen.

Wer allerdings vermutet, das sei allgemein bekannt und akzeptiert, wird durch die erschreckenden Zahlen einer neuen Untersuchung eines Besseren belehrt: Weltweit trinkt fast jede zehnte werdende Mutter Alkohol. In Deutschland greift sogar jede vierte Schwangere zum Glas.

Eine breite Aufklärung tut not. In Europa leiden rund 37 von 10.000 Neugeborenen an den Folgen des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft. Damit tritt das fetale Alkoholsyndrom häufiger auf als die Trisomie 21 (Down-Syndrom).

Spiegel Online: Schwangerschaft und Alkohol
BZgA: Infos für Schwangere
Tipps für die Schwangerschaft

(Bild: ©iStockphoto.com)

Hebammensprechstunde in Stuttgart

Freitag, 20. Mai 2016

Hebammensprechstd._kl.Es ist in Stuttgart nicht einfach, eine Hebamme zu finden, die die Betreuung während der Schwangerschaft und in der Zeit nach der Geburt übernehmen kann. Doch der Bedarf an professioneller Unterstützung für werdende Mütter und Wöchnerinnen ist groß.

Um den Versorgungsengpass etwas zu entschärfen, bietet pro familia Stuttgart nun eine offene Hebammensprechstunde an. Das Angebot richtet sich an alle werdenden Mütter und Väter, die Fragen zu den Veränderungen in der Schwangerschaft oder zur Entwicklung ihres Kindes haben.

Sie erhalten Informationen z.B. bei Beschwerden und zur richtigen Ernährung und werden bei der Suche nach einem Geburtsvorbereitungskurs sowie der passenden Entbindungsklinik unterstützt. Die Beratung ist vertraulich und kostenlos.

Die offene Hebammensprechstunde findet jeden ersten Montag im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr in der Theodor-Heuss-Str. 23 in Stuttgart statt.
Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Um Wartezeiten und Terminverschiebungen zu vermeiden, bittet pro familia jedoch um eine telefonische Anmeldung unter 0711 – 656 790-6

Offene Hebammensprechstunde in Stuttgart

 

Pränataldiagnostik: Recht auf Nichtwissen

Montag, 14. März 2016
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14. Schwangerschaftswoche

Ein lesenswerter Artikel auf Spiegel online:

In der Schwangerschaft begleitet viele Frauen die Angst, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmen könnte. Die Pränataldiagnostik kann Hinweise auf Krankheiten liefern, birgt aber auch das Risiko falscher Diagnosen und einer großen psychischen Belastung für die Eltern.

Daher sollte man sich vor einer solchen Untersuchung überlegen, welche Folgen ein auffälliger Befund hätte. Am Ende steht oft die Frage: Würde man das Kind bekommen wollen, auch wenn es möglicherweise krank oder behindert ist?



  Untersuchungen während der Schwangerschaft

Schwangerschaft: Toxoplasmose-Gefahr unterschätzt?

Mittwoch, 09. März 2016
37. Schwangerschaftswoche

37. Schwangerschaftswoche

Wir wissen das: Nicht alle Untersuchungen, die empfehlenswert sind, werden auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Das mag ärgerlich oder auch fragwürdig sein, wenn dies die medizinische Betreuung während einer Schwangerschaft betrifft. Schließlich möchten alle werdenden Eltern das Beste für ihr Kind.

Doch auch die Mutterschaftsrichtlinien basieren nicht nur auf medizinischen Erkenntnissen, sondern auch auf einer wirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Berechnung. Umso wichtiger ist es, sich selbst gut zu informieren, um entscheiden zu können, welche Untersuchungen über die Routinemaßnahmen hinaus sinnvoll sind.

Neue medizinische Erkenntnisse betreffen die Gefahr einer Toxoplasmose-Infektion während der Schwangerschaft, die offenbar häufig unterschätzt wird. Der Test, der Aufschluss darüber gibt, ob eine Schwangere gegen eine Toxoplasmose-Infektion immun oder durch eine Erstinfektion gefährdet ist, wird von den Kassen bislang nur übernommen, wenn ein begründeter Infektionsverdacht vorliegt. Die Durchführung des Tests als individuelle Gesundheitsleistung, d.h. auf eigene Kosten, ist aber durchaus empfehlenswert.

Allen, die sich informieren möchten, empfehlen wir folgende Artikel:

Spiegel-online: Toxoplasmose-Gefahr unterschätzt

Deutsches Ärzteblatt: Toxoplasmose häufig unentdeckt

Kinderwunsch: Schwanger trotz Krebs

Mittwoch, 07. Oktober 2015

schwangerDer Wunsch nach einem eigenen Kind  kann – zumindest für einige junge Frauen – auch nach einer Krebsbehandlung noch in Erfüllung gehen. Die Entnahme von Eierstock-Gewebe vor der Therapie und eine anschließende Rückübertragung hätten in einer Studie bei jeder dritten Frau zu einer erfolgreichen Schwangerschaft geführt – so das Ergebnis einer Forschung an der Universitätsklinik Kopenhagen.

Bislang wurden in solchen Fällen Eizellen eingefroren, um über eine spätere künstliche Befruchtung eine erfolgreiche Familienplanung zu ermöglichen. Nun eröffnet sich die Chance, die Fruchtbarkeit der betroffenen Frauen zu erhalten. Mehr …

(Bild: ©istock.com_MariyaL)

Stuttgarter Geburtskliniken im Konkurrenzkampf

Samstag, 08. August 2015

c2a9istockphotocom_-jaroonGute Nachrichten für werdende Eltern: Dank steigender Entbindungszahlen befinden sich die Stuttgarter Geburtskliniken im Konkurrenzkampf und werben mit neuen und familiengerechten Angeboten um die Schwangeren.

Konkurrenz beflügelt den Service. Neben Entspannungsbädern, freundlich eingerichteten Wehenzimmern, werden – so die Ankündigung – nun auch eine kostenlose Übernachtung für Väter im Familienzimmer und ein zusätzlicher Betreuungstag für Mutter und Kind angeboten.

Geburten sind nur eingeschränkt planbar. Ob der Geburtsverlauf zulässt, es sich im Wehenzimmer gemütlich zu machen, ist  nicht vorherzusehen.  „Offen bleiben für alle Entwicklungen!“ ist in diesem Zusammenhang sicher ein guter Tipp.
Dennoch ist es natürlich wichtig, sich über die Angebote gut zu informieren und die passende Entbindungsklinik sorgfältig auszuwählen. Medizinische Betreuung, Wohnortnähe, Atmosphäre und Vertrauensverhältnis müssen stimmen.

Übrigens: Unsere Patientinnen können nach der Geburt auf unserer website ihre Entbindungsklinik bewerten und so andere werdende Eltern bei der Suche nach einer passenden Klinik unterstützen:

  Entbindungsklinik bewerten

(Bild: ©istockphoto.com_ jaroon)

Schwangerschaft: Im Dschungel der guten Ratschläge

Donnerstag, 02. Juli 2015

Schwangerschaft_TippsWerdende Mütter können sich vor gut gemeinten Ratschlägen oft kaum retten. Lebenspartner, Freundinnen, Mütter, Groß- und Schwiegermütter – alle haben einen Tipp zur gesunden Lebensführung beizusteuern.

Der geschwätzigste aller Ratgeber ist allerdings das Internet. Schwangere tun gut daran, gelassen zu bleiben und Dr. Google nicht alles zu glauben.

Ab und an sind jedoch auch seriöse und informative Veröffentlichungen im Netz zu finden. So zum Beispiel auf www.familienplanung.de, der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Lesenswert ist auch ein Artikel auf Spiegel.online zur Ernährung in der Schwangerschaft. Die Empfehlungen zum Speiseplan sind übersichtlich zusammengestellt und beschränken sich auf das wirklich Notwendige.

Tipps für die Schwangerschaft

(Bild: ©iStockphoto.com)

Mutterschaftsvorsorge: Wichtige Tests
werden von den Krankenkassen nicht übernommen

Dienstag, 23. Juni 2015

istockphoto.com_trait2lumiere_klDie individuellen Gesundheitsleistungen – „IGeL“ – als zusätzliches Angebot in Arztpraxen sind ein beliebtes Thema in der Presse. Die Berichterstattung ist in der Regel kritisch. Es ist von „Abzocke durch die Ärzte“ die Rede und von unnötigen Untersuchungen. Fast alle Artikel verweisen auf den IGeL-Monitor, der Patienten über Sinn und Unsinn der angebotenen Leistungen informieren, bei Entscheidungen helfen und „vor Schaden bewahren“ soll.

Nur wenige der individuellen Gesundheitsleistungen werden im IGeL-Monitor positiv bewertet – was den Schluss nahe legt, dass nur gut und notwendig ist, was auch von den Kassen bezahlt wird. Dass der IGeL-Monitor selbst vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen in Auftrag gegeben ist, ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Information.

IGeL-Leistungen kommen in der Presse nicht gut weg. Erwähnenswert ist deshalb eine Meldung, die das Problem aus einer anderen Perspektive betrachtet. So ist derzeit auf welt.de zu lesen, dass viele Schwangere auf wichtige Tests verzichten, wenn sie nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Eine bedenkliche Entwicklung, denn die Folgen einer Infektion z.B. mit Toxoplasmose und B-Streptokokken können für das Kind dramatisch sein.

Ärzte fordern die Übernahme der Labortests in die Regelversorgung der Schwangeren. Da dies in einigen europäischen Ländern bereits Standard ist, stehen die Chancen gut, dass sich die Richtlinien auch in Deutschland ändern. Bis es soweit ist, bleibt nur eins: IGeL.

Mutterschaftsvorsorge: erweiterte Labordiagnostik

(Bild: ©iStockphoto.com)

Ersttrimester-Screening / Nackentransparenzmessung

Samstag, 26. Januar 2013

Ersttrimester ScreeningFrau Dr. Berit Deiters (DEGUM II qualifiziert für die pränatale Diagnostik) hat sich im Januar bei der FMF (Fetal Medicine Foundation)  London rezertifiziert. Zusätzlich hat sie nun auch die Zertifizierung zur Messung des fetalen Nasenbeins erworben, die die Aussagekraft der Untersuchung erhöht und die Entdeckungsrate für eine Trisomie 21 bis auf 95% steigern kann.

Die Auswertung der NT-Messung erfolgt auf Basis der Kalibration von Prof. Nicolaides mit der Software der FMF-London. Dabei ist ein hohes Maß an Standardisierung und Genauigkeit bei der NT-Messung erforderlich, um die gemessenen Werte mit denjenigen des Referenzkollektivs vergleichen zu können. Bereits wenige zehntel Millimeter Abweichung
nach oben oder unten können zu einer inkorrekten Risikoberechnung führen. Aus diesem Grund ist für die Bewertung der gemessenen Nackentransparenz eine Zertifizierung bei der FMF-London Voraussetzung.

Die Nackentransparenz-Messung wird zwischen der 11+0 bis 13+6 Schwangerschaftswoche durchgeführt. Dabei werden zwei Werte im mütterlichen Blut bestimmt: Das Protein PAPP-A und das freie Beta-HCG. Zudem wird eine frühe fetale Fehlbildungsdiagnostik angeboten. Die Messung im ersten Trimester dauert ca. 20 bis 30 Minuten.
(P. Dostal)

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