Mit ‘Schwangerschaft’ getaggte Artikel

Schwangerschaft: Im Dschungel der guten Ratschläge

Donnerstag, 02. Juli 2015

Schwangerschaft_TippsWerdende Mütter können sich vor gut gemeinten Ratschlägen oft kaum retten. Lebenspartner, Freundinnen, Mütter, Groß- und Schwiegermütter – alle haben einen Tipp zur gesunden Lebensführung beizusteuern.

Der geschwätzigste aller Ratgeber ist allerdings das Internet. Schwangere tun gut daran, gelassen zu bleiben und Dr. Google nicht alles zu glauben.

Ab und an sind jedoch auch seriöse und informative Veröffentlichungen im Netz zu finden. So zum Beispiel auf www.familienplanung.de, der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Lesenswert ist auch ein Artikel auf Spiegel.online zur Ernährung in der Schwangerschaft. Die Empfehlungen zum Speiseplan sind übersichtlich zusammengestellt und beschränken sich auf das wirklich Notwendige.

Tipps für die Schwangerschaft

(Bild: ©iStockphoto.com)

Mutterschaftsvorsorge: Wichtige Tests
werden von den Krankenkassen nicht übernommen

Dienstag, 23. Juni 2015

istockphoto.com_trait2lumiere_klDie individuellen Gesundheitsleistungen – „IGeL“ – als zusätzliches Angebot in Arztpraxen sind ein beliebtes Thema in der Presse. Die Berichterstattung ist in der Regel kritisch. Es ist von „Abzocke durch die Ärzte“ die Rede und von unnötigen Untersuchungen. Fast alle Artikel verweisen auf den IGeL-Monitor, der Patienten über Sinn und Unsinn der angebotenen Leistungen informieren, bei Entscheidungen helfen und „vor Schaden bewahren“ soll.

Nur wenige der individuellen Gesundheitsleistungen werden im IGeL-Monitor positiv bewertet – was den Schluss nahe legt, dass nur gut und notwendig ist, was auch von den Kassen bezahlt wird. Dass der IGeL-Monitor selbst vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen in Auftrag gegeben ist, ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Information.

IGeL-Leistungen kommen in der Presse nicht gut weg. Erwähnenswert ist deshalb eine Meldung, die das Problem aus einer anderen Perspektive betrachtet. So ist derzeit auf welt.de zu lesen, dass viele Schwangere auf wichtige Tests verzichten, wenn sie nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Eine bedenkliche Entwicklung, denn die Folgen einer Infektion z.B. mit Toxoplasmose und B-Streptokokken können für das Kind dramatisch sein.

Ärzte fordern die Übernahme der Labortests in die Regelversorgung der Schwangeren. Da dies in einigen europäischen Ländern bereits Standard ist, stehen die Chancen gut, dass sich die Richtlinien auch in Deutschland ändern. Bis es soweit ist, bleibt nur eins: IGeL.

Mutterschaftsvorsorge: erweiterte Labordiagnostik

(Bild: ©iStockphoto.com)

Ersttrimester-Screening / Nackentransparenzmessung

Samstag, 26. Januar 2013

Ersttrimester ScreeningFrau Dr. Berit Deiters (DEGUM II qualifiziert für die pränatale Diagnostik) hat sich im Januar bei der FMF (Fetal Medicine Foundation)  London rezertifiziert. Zusätzlich hat sie nun auch die Zertifizierung zur Messung des fetalen Nasenbeins erworben, die die Aussagekraft der Untersuchung erhöht und die Entdeckungsrate für eine Trisomie 21 bis auf 95% steigern kann.

Die Auswertung der NT-Messung erfolgt auf Basis der Kalibration von Prof. Nicolaides mit der Software der FMF-London. Dabei ist ein hohes Maß an Standardisierung und Genauigkeit bei der NT-Messung erforderlich, um die gemessenen Werte mit denjenigen des Referenzkollektivs vergleichen zu können. Bereits wenige zehntel Millimeter Abweichung
nach oben oder unten können zu einer inkorrekten Risikoberechnung führen. Aus diesem Grund ist für die Bewertung der gemessenen Nackentransparenz eine Zertifizierung bei der FMF-London Voraussetzung.

Die Nackentransparenz-Messung wird zwischen der 11+0 bis 13+6 Schwangerschaftswoche durchgeführt. Dabei werden zwei Werte im mütterlichen Blut bestimmt: Das Protein PAPP-A und das freie Beta-HCG. Zudem wird eine frühe fetale Fehlbildungsdiagnostik angeboten. Die Messung im ersten Trimester dauert ca. 20 bis 30 Minuten.
(P. Dostal)

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Alkohol während der Schwangerschaft? Nein, Danke.

Montag, 12. September 2011

alkohol_schwanger

Während der Schwangerschaft ist Alkohol tabu. Das Gläschen auf den noch ungeborenen Nachwuchs muss sich die werdende Mutter verkneifen, denn auch geringe Mengen Alkohol können dauerhafte Schäden beim Kind hinterlassen. Das ist allgemein bekannt – sollte man meinen. Doch die Zahl von 1.400 alkoholgeschädigten Neugeborenen pro Jahr allein in Baden-Württemberg lässt an Aufklärungsquote und Problembewusstsein zweifeln.

Pro Jahr werden in Deutschland rund 10 000 Kinder mit dem sogenannten fetalen Alkoholsyndrom geboren. Das ist ein Anteil von 1,5 Prozent. Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft verursacht damit die häufigste angeborene Behinderung. Die schädliche Wirkung von Alkohol auf das Ungeborene wird offenbar immer noch unterschätzt.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat nun eine Internetseite speziell zum Thema Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit eingerichtet. Dort können sich Schwangere, Frauen mit Kinderwunsch, Stillende und ihre Partner ausführlich informieren.

BZgA: Schwangerschaft und Stillzeit

Mutterschaftsrichtlinien: Was zahlt die Kasse?

Montag, 28. März 2011

schwangerWerdende Eltern wollen das Beste für ihr Baby. Sie wollen gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind so gering wie möglich halten und eine optimale Betreuung während der Schwangerschaft. Das ist das selbstverständliche Recht verantwortungsvoller Eltern. Klärungsbedarf gibt es erst dann, wenn es um die Kosten geht: Was zahlt die Kasse, was zahlt sie nicht?

Entscheidungsgrundlage für die Kostenübernahme einzelner Untersuchungen sind die „Mutterschaftsrichtlinien“, die vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen erarbeitet wurden. Darin findet sich der Hinweis, dass die ärztliche Betreuung der gesetzlich Versicherten „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ zu sein hat. Auf gut Deutsch: Die Kasse zahlt nicht alles.

Gesundheitspolitisch gesehen ist die Beschränkung der Kostenbelastung der Krankenkassen nachvollziehbar, denn nur so lässt sich die medizinische Grundversorgung aller Versicherten garantieren. Für viele Eltern ist es jedoch ärgerlich, wenn sie trotz steigender Versicherungsbeiträge für einzelne Leistungen einer umfassenden Mutterschaftsvorsorge selbst aufkommen müssen.

Informieren Sie sich selbst! Mutterschaftsrichtlinien

(Bild: ©istock.com_MariyaL)

Schwangerschaftskalender: Babytermine für die Pinnwand

Sonntag, 05. Dezember 2010

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Schwangerschaft und Advent passen gut zusammen. Hier wie dort: Wir warten aufs Kind. In den vorweihnachtlichen Wochen liegt unser Schwangerschaftskalender also voll im Trend der Jahreszeit. Da Menschenkinder aber das ganze Jahr über geboren werden, haben wir bei der Gestaltung auf Glitzerstaub und Engelchen verzichtet. Auch kleine Türchen sucht man beim Schwangerschaftskalender vergeblich.

Dennoch: Als schnödes Infoblatt ist unser Schwangerschaftskalender nicht gedacht. Zum stattlichen Hochformat ausgeklappt, aufgehängt an Pinnwand oder Kühlschranktür, lassen sich hier alle wichtigen Babytermine notieren.

Ein wichtiger Tipp: Nutzen Sie dafür unseren interaktiven Schwangerschaftsrechner. Ruckzuck erfahren Sie die aktuelle Schwangerschaftswoche, Mutterschutzzeiten oder den errechneten Entbindungstermin. Unser Babyfahrplan ist nämlich „crossmedial“. Oder anders ausgedrückt: Er ist das papiergewordene Pendant zu seiner digitalen Entsprechung auf unserer Internetseite. Noch Fragen?

Alles weitere erfahren Sie per Klick auf den:
interaktiven Schwangerschaftskalender

Schwangerschaftskalender: Persönlicher Fahrplan, wertvolle Erinnerung

Sonntag, 21. November 2010

Schwangerschaftskalender, GYN-Königstr.70,Stuttgart

In den rund 40 Wochen, in denen sich das Kind im Mutterleib entwickelt, wird eine Schwangere intensiv betreut. Die moderne Medizin bietet für Mutter und Kind ein hohes Maß an Sicherheit, kann viele Fragen frühzeitig klären und unnötige Sorgen zerstreuen.

Um unseren schwangeren Patientinnen einen Überblick über die verschiedenen Untersuchungen während der Mutterschaftsvorsorge zu geben, haben wir einen detaillierten Schwangerschaftskalender zusammengestellt. Die persönlichen Daten lassen sich über unsere Website leicht berechnen und können zusammen mit den Untersuchungsterminen in den Kalender eingetragen werden.

Der Schwangerschaftskalender wird damit zu einem individuellen und informativen „Fahrplan“, der die werdenden Eltern von der ersten Ultraschalluntersuchung bis hin zur Geburt ihres Kindes begleitet. Woche für Woche entsteht damit eine besondere Dokumentation und eine wertvolle Erinnerung an die aufregende Zeit der Schwangerschaft.


Berechnen Sie Ihre Schwangerschaft mit dem interaktiven SSW-Rechner

Neues Gemini-CTG: Digital und zwillingstauglich

Montag, 24. Mai 2010

Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Praxis ist die Betreuung von Mutter und Kind während der Schwangerschaft. Medizintechnisches Herzstück unserer Mutterschaftsvorsorge ist ein hochentwickeltes Ultraschallgerät, das durch seine besondere Bildqualität eine differenzierte vorgeburtliche Diagnostik ermöglicht.

Nun haben wir in einem weiteren Bereich der Schwangerenbetreuung in moderne Technik investiert: Ein neuer digitaler Cardiotokograph (CTG), ein Herztonwehenschreiber mit Farbdisplay und hochempfindlichen Ultraschallsonden sorgt für eine verbesserte Aufnahmequalität der kindlichen Herztöne und einer möglichen Wehentätigkeit. Die Daten können direkt in die Karteikarte der Patientin übertragen werden. Das umständliche Einscannen der auf Papier gedruckten Kurven entfällt.

Weiteres Plus unseres neuen CTG: Es handelt sich um ein sogenanntes Gemini-Gerät. Es ist also zwillingstauglich! Zwei verschiedene Herzfrequenzen können gleichzeitig überwacht und aufgezeichnet werden. Eine gute Nachricht für unsere werdenden Zwillingsmütter. Die anstrengende Verweildauer am CTG reduziert sich damit genau auf die Hälfte, von rund 40 auf 20 Minuten.

Das „Hallo-da-bist-du-ja-Lächeln“

Mittwoch, 28. Januar 2009

Eigentlich finde ich allzu schlichte Lebensweisheiten immer ein bisschen nervig. Auf gute Ratschläge wie „Denk positiv!“ und „Du musst das Leben nehmen wie es ist!“ reagiere ich geradezu allergisch. Manchmal allerdings gibt es kleine Erkenntnisse, die in ihrer Einfachheit zwar kitschig sind, aber trotzdem gut tun.

Ich denke da an eine Beobachtung bei meiner Arbeit in der Praxis. Die Frauen, die bei der Schwangerenvorsorge am CTG das erste Mal die Herztöne ihres Babys hören, freuen sich immer sehr. Ihr Lächeln ist ein ganz besonderes Lächeln, ein „Hallo-da-bist-du-ja-Lächeln“, „Schön, dass es dir gut geht!“.
Ich habe mir vorgenommen, in diesen Momenten das Hamsterrad der Alltagsarbeit mal anzuhalten und an dem Lächeln bewusst teilzuhaben. Hin und wieder sind schlichte Erkenntnisse gar nicht so verkehrt.


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