Medizinischer Fertilitätsindex: Berechnung der individuellen Fruchtbarkeit

Die weibliche Fruchtbarkeit nimmt mit dem Alter kontinuierlich ab. Für eine Frau zwischen 20 und 25 Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden bei etwa 30 Prozent pro Zyklus. Für Frauen ab 35 ist die Chance etwa nur noch halb so groß und sinkt mit 40 Jahren auf etwa zehn Prozent. Nach der Menopause ist die Reproduktionsfähigkeit der Frau erloschen.

Die biologische Uhr tickt. Mit der allgemeinen Tendenz zur späten Familienplanung wächst die Sorge um die abnehmende Fruchtbarkeit und die Angst vor einer ungewollten Kinderlosigkeit steigt. Die Frage „Wie lange kann ich noch warten?“ wird für die persönliche Lebensplanung immer wichtiger.

Über die Berechnung des medizinischen Fertilitätsindex können Sie Ihre individuelle Fruchtbarkeit und damit die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ermitteln lassen. Grundlage der Berechnung sind neben dem Lebensalter weitere Faktoren - so z.B. der Body-Mass-Index, die persönlichen Lebensgewohnheiten wie Alkohol- und Kaffeegenuss und Ihre sportliche Aktivität. Angaben zum Hormonstatus sowie eine Ultraschalluntersuchung der Gebärmutterschleimhaut und der Eibläschen (Follikelmessung) können die Aussagekraft des Fertilitätsindex deutlich erhöhen.

Die Berechnung der individuellen Fruchtbarkeit gilt als eigenverantwortliche Gesundheitsleistung. Die Kosten werden von den Krankenkassen nicht übernommen.

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