Hormonbehandlung bei unerfülltem Kinderwunsch

Liegt eine gestörte Funktion der Eierstöcke vor, kann die Fruchtbarkeit häufig durch eine Hormonbehandlung wiederhergestellt werden. Voraussetzung für den Erfolg einer derartigen Behandlung ist allerdings die Fähigkeit der Eierstöcke zur Follikelreifung. Bei Frauen in den Wechseljahren ist diese Fähigkeit z.B. erloschen.

Unter Umständen ist auch die Förderung der Hormonausschüttung der Hirnanhangsdrüse (Gonadotropinausschüttung der Hypophyse) durch Antiöstrogene ist möglich. Diese Therapie ist relativ einfach, da die Antiöstrogene (z.B. Clomifen) in Form von Tabletten verabreicht werden können.

Im Allgemeinen wird das Medikament vom 5. bis zum 9. Zyklustag eingenommen, gelegentlich wird auch vom 3. bis zum 7. Zyklustag behandelt. Das Einnahmeschema kann dem individuellen Monatszyklus der Patientin angepasst werden. Bei einem kurzen Zyklus wird man eher früher mit der Stimulation beginnen und auch Gaben über das übliche 5-Tage-Intervall hinaus sind möglich.

Eine hormonelle Stimulationsbehandlung der Eierstöcke sollte durch Ultraschalluntersuchungen zur Follikelmessung überwacht werden, da es zum Heranreifen von mehreren Follikeln und damit zu unerwünschten Mehrlingsschwangerschaften kommen kann.

 

 

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