Tipps für die Schwangerschaft

Insbesondere Frauen, die ihr erstes Kind erwarten, haben viele Fragen rund um die Schwangerschaft. Wie kann ich mir und meinem Baby etwas Gutes tun? Was muss ich vermeiden? Was kann meinem Kind schaden? Allgemein gilt: Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und regelmäßigem Lebensrhythmus ist das Beste für Mutter und Kind.

Wichtig sind folgende Hinweise:

  • Verzichten Sie auf alkoholische Getränke!
    Auch kleine Mengen Alkohol gehen ungefiltert in den kindlichen Organismus über und sind für das Ungeborene äußerst schädlich. (Wichtige Infos zum Thema)

  • Hören Sie mit dem Rauchen auf!
    Nikotin führt zu einer Verengung der Blutgefäße der Plazenta und damit zu einer Unterversorgung des Kindes.

  • Nehmen Sie Medikamente nur nach Rücksprache mit dem Arzt ein!
    Viele Medikamente gehen mit dem Blut auf das ungeborene Kind über und können es schädigen.

  • Achten Sie auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung.
    Mit einer gesunden Mischkost mit Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukten können Sie den erhöhten Vitamin- und Mineralstoffbedarf während der Schwangerschaft decken.
  • Vermeiden Sie den Verzehr von rohem Fleisch (Mett, Tartar, nicht durchgebratenes Steak) und Rohmilchprodukten,
    um die Gefahr einer Toxoplasmose-Infektion auszuschließen.
  • Trinken Sie viel!
    Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (2 - 3 Liter täglich) verringert die Gefahr von Harnwegsinfekten und unterstützt die Nierenfunktion.

  • Reduzieren Sie koffeeinhaltige Getränke wie starken Kaffee, schwarzen Tee oder Coca Cola.

  • Vereinbaren Sie einen Kontrolltermin beim Zahnarzt und achten Sie auf eine gute Mundhygiene.
    Die Zähne sind in der Schwangerschaft besonders empfindlich, denn der niedrige pH-Wert des Speichels macht sie anfälliger für Karies. Auch Zahnfleischbluten kann häufiger auftreten. Eine regelmäßige zahnärztliche Kontrolle ist daher wichtig.

  • Meiden Sie den Kontakt mit Personen, die an einer Infektionskrankheit leiden und reisen Sie nicht in Länder, in denen gefährliche Infektionskrankheiten wie Cholera oder Malaria herrschen.
  • Lassen Sie sich nur impfen, wenn es unausweichlich ist.
    Während passive Impfungen mit spezifischen Antikörpern in der Schwangerschaft erlaubt sind (z.B. Influenza, Poliomyelitits oder Tetanus), ist bei aktiven Impfungen mit Lebendimpfstoffen Vorsicht geboten.

 

 

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Eine Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
mit ausführlichen Informationen für werdende Eltern und wertvollen Tipps für die Schwangerschaft 

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