Ultraschalluntersuchung der Brust

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jede 10. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an einem bösartigen Mamma-Karzinom. 

Mammografie als Standarduntersuchung
Als Standard der bildgebenden Verfahren gilt nach wie vor die Mammografie (Röntgenuntersuchung der Brust). Ergänzend stehen Kernspin-Tomografie bzw. Magnetresonanztomographie (MRT) und Ultraschalluntersuchung zur Verfügung.

In Baden-Württemberg gibt es seit einigen Jahren ein umfassendes Mammografie-Screening für alle Frauen zwischen 50 und 70 Jahren. Experten erwarten, dass durch diese Röntgenreihenuntersuchung, zu der alle Frauen der genannten Altersklasse alle zwei Jahre eingeladen werden, die Brustkrebssterblichkeit um ein Viertel gesenkt werden kann.

Zusätzliche Sicherheit durch Ultraschall
Die Sicherheit der Brustkrebsvorsorge erhöht sich deutlich, wenn außerdem einmal im Jahr eine Ultraschalluntersuchung der weiblichen Brust (Mamma-sonografie) durchgeführt wird. Frauen vor dem 50. Lebensjahr und mit dichter Brustdrüse profitieren von einer sonografischen Untersuchung besonders. Hier ist der Ultraschall der Mammografie häufig sogar überlegen.

Die Richtlinien der gesetzlichen Krankenkassen für die Untersuchungen zur  Krebsfrüherkennung beinhalten ab dem 30. Lebensjahr lediglich die Tastuntersuchung der weiblichen Brust und der dazugehörigen Lymphknoten.

Allen Frauen, die sich über das Abtasten der Brust hinaus mehr Sicherheit wünschen, empfehlen wir die ergänzende Sonografie der Brustdrüse.

Die sonografische Untersuchung hat folgende Vorteile:

Die Brustdrüse muss nicht stark gedrückt werden.

Die Methode ist frei von Strahlenbelastung.

Sie ermöglicht die Erkennung von Tumoren, die der Tastuntersuchung  entgehen.

Sie verbessert die Beurteilbarkeit zystischer Veränderungen der Brust.

Eine Früherkennung verbessert die Heilungschancen und ermöglicht eine schonende Therapie.

Je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto eher kann brusterhaltend operiert werden.

 

 

www.frauengesundheitsportal.de

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
zur Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten von Brustkrebs

 

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