HPV-Test:
Abstrich auf Humane Papillomviren

Eine Infektion mit Humanen Papillomviren ist weitverbreitet. Fast jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens mit HPV. In den meisten Fällen heilt diese Infektion folgenlos von selbst wieder aus. Bleibt eine Infektion mit bestimmten HP-Viren (vom sogenannten Hochrisiko/high risk-Typ) jedoch fortbestehen, steigt das Risiko von Zellveränderungen. Über einen Zeitraum von 10 - 15 Jahren hinweg kann sich ein Gebärmutterhalskrebs entwickeln.

Im Rahmen der Krebsfrüherkennung wird beim HPV-Test der Zellabstrich vom Muttermund auf Humane Papillomviren vom Hochrisiko-Typ hin untersucht. Der HPV-Test klärt lediglich das Vorhandensein der Viren. HP-Viren sind bei jeder zweiten Frau unter 35 Jahren nachweisbar. Iin 90 Prozent aller Fälle ist diese Infektion vollkommen harmlos. Nur bei einem Bruchteil dieser Frauen liegt tatsächlich eine Krebserkrankung vor.

Im Rahmen der Früherkennung auf Gebärmutterhalskrebs wird der HPV-Test erst ab 35 Jahren durchgeführt - alle drei Jahre in Kombination mit einem Zellabstrich (Pap-Test). Sofern HP-Viren vom Hochrisiko-Typ nachgewiesen werden, sind weitere Untersuchungen bzw. kürzere Untersuchungsintervalle notwendig.

 

Wird eine Infektion mit HP-Viren festgestellt, tauchen viele Fragen auf. Die wichtigsten Antworten haben wir für Sie zusammengestellt.

 

 

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