HPV-Test:
Abstrich auf Humane Papillomviren

Die Infektion mit HPV ist weitverbreitet. Fast jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens mit HPV. In den meisten Fällen heilt diese Infektion folgenlos von selbst wieder aus. Bleibt die Infektion jedoch fortbestehen, steigt das Risiko von Zellveränderungen.

Beim HPV-Test wird der Zellabstrich vom Muttermund auf Humane Papillomviren untersucht. Es werden dabei zwei Virentypen unterschieden: Niedrigrisiko- (low risk) und Hochrisiko-Typen (high risk). 

Eine Infektion mit Niedrigrisiko-Viren kann zur Bildung von Genitalwarzen führen. Aus einer Infekton von Hochrisikoviren, die nicht von selbst ausheilt, kann in seltenen Fällen über einen Zeitraum von 10 - 15 Jahren Gebärmutterhalskrebs entstehen.

Im Rahmen der Krebsfrüherkennung ist es wichtig, eine bestehende Infektion mit HPV festzustellen, da in einem solchen Fall kürzere Untersuchungsintervalle, weitere Untersuchungen oder Behandlungen notwendig werden können.

Der HPV-Abstrich gehört noch nicht zur Regelversorgung in der gynäkologischen Krebsfrüherkennung und wird bisher nur von den privaten Krankenversicherungen bei Frauen ab 35 Jahren übernommen. Es ist aber davon auszugehen, dass er in den nächsten Jahren in Kombination mit dem Pap-Test als fester Bestandteil der Krebsvorsorge auch für gesetzlich versicherte Frauen eingeführt wird.

Wird eine Infektion mit HP-Viren festgestellt, tauchen viele Fragen auf. Die wichtigsten Antworten haben wir für Sie zusammengestellt.

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